19“-Stromversorungen mit internationaler Zulassung Low-Emission-Schaltnetzteile mit Dreifachspannung

Redakteur: Ines Stotz

Von Low-Emission-Stromversorgungen, die die Vorteile von Primärschaltreglern mit denen von Linearreglern kombinieren, profitiert man mittlerweile in vielen Bereichen. Typische Beispiele

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Von Low-Emission-Stromversorgungen, die die Vorteile von Primärschaltreglern mit denen von Linearreglern kombinieren, profitiert man mittlerweile in vielen Bereichen. Typische Beispiele reichen von empfindlichen Anlagen der Sensorik und Bildverarbeitung bis hin zu messtechnischen Einrichtungen oder medizinischen Anwendungen. Aufgrund ihres hohen Wirkungsgrades, der geringen Störaussendung, extrem kleiner Ableitströme und des geringen Gewichts verdrängen die Low-Emission-AC/DC-Wandler die früher üblichen Linearregler. Mittlerweile sind auch kompakte 19“-Ausführungen mit drei Ausgangsspannungen auf dem Markt, sodass Anwender jetzt in vielen Fällen mit nur einem Low-Emission-Netzteil auskommen und somit noch mehr wertvollen Einbauplatz sparen.

Die in zahlreichen Anwendungsbereiche bewährten 19“-Low-Emission-Stromversorgungen aus dem Hause Kniel gibt es in der Bauform acht TE bei drei HE jetzt nicht nur als Einzel- und Doppelspannungsgeräte, sondern erstmals auch mit drei qualitativ hochwertigen Ausgangsspannungen bei voneinander unabhängigen Regelstrecken. Die 19“ Geräte, die sich mit optionalem Zubehör ebenfalls für die Hutschienen- bzw. Wandmontage eignen, arbeiten an Eingangsspannungen von 100 bzw. 240 Vac. Sie „erkennen“ die anliegende Versorgungswechselspannung und stellen sich automatisch auf den Bereich 90 bis 127 V bzw. 185 bis 255 V (bei 45 bis 440 Hz) ein. Bei Ausgangsleistungen von 40 bzw. 50 W stehen wahlweise 3,3 V oder fünf V auf der Hauptstrecke mit einem Ausgangsstrom von acht A zur Verfügung. Bei den Nebenstrecken kann zwischen zweimal 12 V bzw. zweimal 15 V mit je einem A gewählt werden. Die Varianz im Einstellbereich beträgt jeweils 0,5 V. Ebenso wie für alle anderen Low-Emission-AC/DC-Wandler in 19“-Bauweise liegt für die neuen Dreifachspannungsgeräte Zertifizierungen für Europa, USA und Kanada vor. Die entsprechenden Sicherheitsprüfungen wurden vom NRTL (Nationally Rcognized Testing Laboratory) zertifizierten Prüflabor Veritas durchgeführt. Die Serienfertigung der Low- Emission Geräte wird durch eine Fertigungsüberwachung durch das Prüflabor überprüft.

Netzteile arbeiten nach dem Resonanzprinzip

Low-Emission-Stromversorgungen arbeiten prinzipiell wie Schaltregler mit entsprechend hohem Wirkungsgrad, vermeiden aber Hauptursachen für die Entstehung von HF-Störungen. So arbeiten die Netzteile zum einen nach dem Resonanzprinzip mit einer optimierten Schaltfrequenz, zum anderen reduzieren weiche Schaltflanken zusätzlich die Bedingungen zur Entstehung von HF-Anteilen. Der Gesamtanteil hochfrequenter Störungen sinkt dadurch drastisch. Die Ausgangsspannung hat somit ähnliche Qualität wie bei Linearreglern; aufwändige Entstörmaßnahmen sind nicht notwendig. Die Störemission auf Eingangs- und Ausgangsseite liegt unter den in der EN 55011 bzw. 55022 definierten Grenzwerten. Die Wirkungsgrade liegen mit weit über 70 Prozent deutlich jenseits dessen, was mit Linearreglern möglich ist.

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