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Die Arbeiten zeichen sich aus durch:
- Extreme mechatronische Funktionsintegration auf kleinem Raum
- Entwicklung von Motoren und drehmomentgeregelten Antriebssystemen für Automatisierungsaufgaben, insbesondere im Bereich der Robotik (Leichtbau-Arme, Mehrfingerhände, etc.) bis hin zum künstlichen Herzen oder neuartigen elektromechatronischen Bremssystemen für Autos.
- Entwicklung und Realisierung von hierarchisch verschachtelten Regelunssystemen, die extrem schnell arbeiten. Hierzu gehört auch die Entwicklung der entsprechenden mathematischen Algorithmen, die den anthropomorphen Robotersystemen aus dem Institut des Preisträgers programmierbare Nachgiebigkeit verleihen (soft robotics). Sie ist für die direkte Interaktion mit dem Menschen unterlässlich und daher auch wesentliches Merkmal der neuartigen, minimal invasiven Chirurgierobotersysteme aus dem Institut.
- Enge Kooperation mit der deutschen Roboter-Industrie, zu deren Aufstieg an die Weltspitze auch die dynamischen Optimierungsalgorithmen aus dem Institut maßgeblich beigetragen haben.
- Die weltweit längste Erfahrung mit der Fernsteuerung von Robotern im Erdorbit (einschließlich der „telepräsenten“ Kraftrückkopplung).
Die Stiftung

Prof. Dr. Gerhard Hirzinger ist der 14. Preisträger des seit 1991 vergebenen Forschungspreises, mit dem die SEW-Eurodrive-Stiftung hervorragende Leistungen ausgezeichnet. Die gemeinnützigen Stiftung wurde 1989 durch Edeltraut Blickle zum Gedenken an ihren 1986 verstorbenen Ehemann Ernst Blickle gegründet. Bisher wurden Wissenschaftler aus Österreich, Frankreich, Deutschland, den Vereinigten Staaten und der Schweiz mit dem Ernst-Blickle-Preis geehrt, darunter Prof. Dr.-Ing. Bernd-Robert Höhn, Preisträger des Jahres 2006.
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