Software Mehr Nachhaltigkeit in der Produktentwicklung mit virtueller Simulation

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Die Nachhaltigkeit von Produkten gewinnt in der Entwicklung eine immer größere Rolle. Nicht nur aufgrund der Kosten, sondern auch für eine gute Außendarstellung des Unternehmens.

Das so genannte Design for Sustainability sorgt nicht nur für eine bessere Ökobilanz von Produkten und Herstellungsprozessen. Es hilft auch schon jetzt strenger werdende gesetzliche Vorgaben einzuhalten.(Bild:  Cadfem)
Das so genannte Design for Sustainability sorgt nicht nur für eine bessere Ökobilanz von Produkten und Herstellungsprozessen. Es hilft auch schon jetzt strenger werdende gesetzliche Vorgaben einzuhalten.
(Bild: Cadfem)

Das Unternehmen Cadfem Germany hat eine neue Simulations-Software entwickelt, mit der die Materialauswahl in der Produktentwicklung vereinfacht werden kann. Laut einer Mitteilung werde dabei vor allem die Nachhaltigkeit der verschiedenen Materialien in den Fokus gerückt.

„Entwicklungsabteilungen müssen neben Energie- und Wasserverbrauch auch die Recyclingfähigkeit von Material, Verarbeitungs-Methoden und Logistik berücksichtigen, das kann sehr komplex werden“, sagt Matthias Hörmann, Mitglied der Cadfem-Geschäftsführung. Die Tools der Simulations-Plattform Ansys Granta Material Intelligence (MI)TM würden die dafür benötigten Referenzdaten bieten. Im Standardumfang sind in dem Programm mehr als 4.000 Materialien mit jeweiligen physikalischen Eigenschaften, Verarbeitung und ökologischer Bewertung hinterlegt. Mithilfe von verschiedenen Filtern lassen sich beim Design von Produkten und Komponenten zum Beispiel in den Bereichen Antriebstechnik oder Maschinenbau alternative Materialien identifizieren, die eine ähnliche Steifigkeit aufweisen wie das Ausgangsmaterial und gleichzeitig in Sachen Nachhaltigkeit deutlich besser abschneiden. Die Modelle können dann in virtuellen Tests überprüft werden.

Ziel ist es, mit der Plattform das gesamte Materialwissen einer Firma zu verwalten und alle dafür notwendigen Werkzeuge bereitzustellen. Sie verbindet sich mit den in Unternehmen bereits bestehenden CAD-, CAE- oder ERP-Systemen und verknüpft alle vorhandenen Werkstoffdaten vom Materialtest bis zum Einkauf.

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