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Messtechnik

Mit Energiemanagement die Kosten für die vernetzte Fabrik signifikant senken

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Energiedaten machen Produktion gläsern

Die Verlaufsdaten zeigen exakt, wann eine Maschine stand, wann die effektiven Produktionszeiten waren und wann sie im Stand-by war. Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Anlagenteilen werden offensichtlich. Energiekosten lassen sich für verschiedene Produktionszustände ebenso gewinnen wie für ein Produktionslos oder Stück. Dies unterstützt Hersteller dabei, die immer häufiger aufkommende Forderung von Kunden nach exakten Stückkosten, bauteilbezogenen Energiekosten oder CO2-Verbrauch pro hergestelltem Bauteil zu erfüllen. Zustandsüberwachungen ermöglichen ein Predictive Maintenance: Sie geben Hinweise auf Defekte, bevor sich diese in einer verminderten Produktivität oder Qualität zeigen. So kann ein gesamtes System in Echtzeit überwacht und die Produktion übergreifend optimiert werden. Trotz des Funktionsumfangs ist die Econ 3 Software laut dem Hersteller intuitiv nutzbar. Jeder Anwender kann die für ihn wichtigsten Analysen und Berichte bestimmen, die fortan gleich nach dem Login auf dem Dashboard erscheinen und auf Wunsch regelmäßig per E-Mail versandt werden. In einzelne Zeiträume kann der Nutzer wie beim Smartphone hineinzoomen, um noch detailliertere Analysen mit höherer zeitlicher Auflösung zu bekommen. Auch Maschinen- und Anlagenbauer erhalten Prozess- und Zustandsdaten ihrer Maschinen im reellen Betrieb und damit eine Basis für den After-Sales-Service und die Weiterentwicklung ihrer Maschinen. Zudem besteht die Möglichkeit von temporären Messungen, die oft schon erste Ansätze für eine Optimierung beim Kunden bietet. [kun]

* *Dr. Stephan Theis, Geschäftsführer Econ Solutions

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