Energiemessdaten
„Die Potenziale der Daten gewinnbringend nutzen“

Von Angela Unger-Leinhos 11 min Lesedauer

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Mithilfe der Netzvisualisierungssoftware Gridvis von Janitza können Energiemessdaten nicht nur zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung beitragen, sondern auch Anlagenausfälle analysieren und die Betriebssicherheit erhöhen. Über die Software sprach die Redaktion mit Adrian Hertstein.

Je nach Nutzungsumfang können Anwender zwischen verschiedenen Gridvis-Versionen wählen.  (Bild:  Janitza)
Je nach Nutzungsumfang können Anwender zwischen verschiedenen Gridvis-Versionen wählen.
(Bild: Janitza)

Herr Hertstein, in vielen Unternehmen verstauben Energiemessdaten, ohne ihr volles Potenzial zu entfalten. Warum ist das so?

Adrian Hertstein: Meistens wird in den Unternehmen übersehen, dass Geräte mit entsprechenden Fähigkeiten installiert sind oder dass man die Daten aktiv aufrufen kann. Viele wissen nicht, welche Daten zur Verfügung stehen. Oder man kennt deren Mehrwert nicht. Generell erleben wir dies nicht nur bei den Energiedaten oder Verbrauchsdaten, denn wir haben ja auch Geräte, die sehr stark beim Überwachen der Netzqualität sind. Das heißt, wir können ganz viele Daten analysieren, die in Bezug auf die Ausfallsicherheit wichtig sind und im elektrischen Netz auftauchen, wie beispielsweise Differenzströme, Netzstörungen oder Anomalien.