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Klartextanzeige vereinfacht Inbetriebnahme und Bedienung
So sind Sender und Empfänger über das grafische Live-Bild der im Empfänger integrierten Multifunktionsanzeige einfach und schnell auszurichten. Der Anwender kann zwischen unterschiedlichen Erkennungsmodi wählen und die Toleranzlevel an die eigene Applikation anpassen. Per Tastendruck lassen sich bis zu sechs unterschiedliche Objekte einlernen und den drei standardmäßig vorhandenen binärcodierten Digitalausgängen zuordnen.
Zusätzlich stellt das Lichtband zwei Analogausgänge zur Verfügung, deren 4...20-mA-Strom- oder 0...10-V-Spannungssignale man vielfältig nutzen kann, etwa für Kanten- oder Mittelpunkterkennung. Sie lassen sich unabhängig voneinander konfigurieren und zwischen „steigend“ oder „fallend“ umschalten, wobei die Messwerte in Millimetern direkt am Display angezeigt werden.
Die übersichtliche Menüstruktur mit gut verständlichen Klartextanweisungen unterstützt den Anwender bei der Anpassung. Die einzelnen Menüpunkte lassen sich per Pfeiltaste anwählen und mit „OK“ bestätigen. Für die Konfiguration muss man also keine „Kürzel“ lernen und nicht in Listen nachschlagen. Außerdem passt sich das Display der Einbausituation an, da sich die Darstellung bei Bedarf um 180° drehen lässt. Den Kontrast kann man entsprechen den aktuellen Lichtverhältnissen am Einsatzort variieren, sodass immer eine gute Ablesbarkeit gewährleistet ist.
Störende Objekte einfach ausblenden
Störende Objekte im Messfeld lassen sich bei Bedarf ausblenden (Blanking). Dazu genügen ebenfalls wenige Eingaben am Display. Das Lichtband ignoriert dann zum Beispiel Einbauten oder Objekthalterungen. Erkannt wird dann beispielsweise nur der zu prüfende Draht, nicht aber seine Halterung oder ein anderes Maschinenteil, das aufgrund der Einbausituation ins Messfeld ragt. Den vom Sensor auszublendenden Bereich definiert der Anwender beidseitig in 0,1-mm-Schritten. Alternativ kann der auszublendende Bereich auch automatisch bei der Erstinbetriebnahme eingelernt werden; das beschleunigt die Installation und vermeidet langwieriges Nachjustieren.
Im robusten Metallgehäuse und mit IO-Link
Das Lichtband arbeitet an Versorgungsgleichspannungen zwischen 15 und 30 V. Sensor und Empfänger sind mit Abmessungen von 100 x 113 x 26 mm kompakt und wiegen lediglich 375 bzw. 300 g. Sie sind jeweils in einem robusten Metallgehäuse untergebracht; eine widerstandsfähige und reflexionsfreie Glasscheibe schützt Sender- und Empfängeroptik. Das Lichtband erfüllt die Anforderungen der Schutzart IP65 und ist damit für den Einsatz im industriellen Umfeld gut gerüstet. Das Metallgehäuse kann sich zudem nach der Montage nicht verformen; die Bohrungen für die Schrauben geben nicht nach. Und auch an innovative Kommunikationsmöglichkeiten wurde gedacht: Ab Mai 2014 wird es zusätzlich eine Variante mit IO-Link-Schnittstelle geben.
* Stefan Hornung, Produktmanager optoelektronische Sensoren, Balluff
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