Industrie 4.0 Mit nachhaltiger Digitalisierung zu effizienten Anwendungen

Quelle: Pressemitteilung SEF 2 min Lesedauer

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Die Digitalisierung in Fabriken kann durch einen gestiegenen Energieverbrauch zu einer Erhöhung der CO2-Emissionen führen. Der Verein SEF Smart Electronic Factory e.V. erklärt, warum das so ist und wie eine nachhaltige Digitalisierungsstrategie zu effizienten Abläufen führt.

(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Die Digitalisierung in Fabriken hat in puncto Klimaschutz eine Schattenseite. Zwar bietet sie einerseits erhebliche Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz, andererseits kann sie sehr energieintensiv sein. „Die Digitalisierung führt dazu, dass mehr Daten erzeugt, verarbeitet und gespeichert werden müssen. Dies erfordert zusätzliche Rechenkapazitäten und Speicherressourcen, die wiederum mehr Energie verbrauchen. Auch der zunehmende Einsatz von Computern, Servern, Datenzentren und anderen elektronischen Geräten, die Energie benötigen, spielt hier hinein“, erklärt Christina Hild, Geschäftsführerin des Smart Electronic Factory e.V.

Energie-Monitoring und Energie-Management nötig

Laut SEF können digitale Technologien zudem den Energieverbrauch erhöhen, wenn sie nicht effizient genutzt werden und keine optimierten Prozesse implementiert sind. Christina Hild empfiehlt: „Um entsprechende negative Auswirkungen zu minimieren, ist es daher wichtig, eine nachhaltige Digitalisierungsstrategie zu verfolgen.“ Digitale Nachhaltigkeit setzt hier auf die Optimierung von Infrastruktur und die Implementierung von Technologien, die zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks beitragen.

Für diese Aufgabenstellungen entwickelt und testet der SEF Smart Electronic Factory e.V. verstärkt entsprechende Lösungen, wie beispielsweise zum Energie-Monitoring und Energie-Management. „Durch den Einsatz von intelligenten Steuerungs- und Überwachungssystemen können Unternehmen Energieeinsparungen erzielen, Ressourcen besser verwalten und Prozesse optimieren“, so Hild. Die richtige Anwendung digitaler Technologien kann somit dazu beitragen, den Energieverbrauch zu senken und insgesamt nachhaltiger zu agieren.

Beispiel Leiterplattenfertigung

Ein Anwendungsbeispiel in der Leiterplattenfertigung zeigt, wie Nachhaltigkeit und Energieeffizienz in Fabriken gelingen kann. Fünf Mitglieder des Vereins waren dabei mit ihren Lösungen involviert. Das Zusammenspiel ermöglicht nach Angaben von SEF optimierte Prüfvorgänge und Bilderkennung beim manuellen Pressen von Hochstromkontakten. Das Ergebnis ist eine signifikant minimierte Ausschussrate, die zu einer Senkung der Kosten für Rohstoffe und Energie führt, heißt es. Des Weiteren wurde die Qualität gesteigert und damit eine Verbesserung der Reklamationsrate erzielt. Es komme außerdem zu einer Senkung der Energieverbräuche, da Warenrückholungen und erneute Versendungen reduziert werden.

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