Small Talk

Mit Small Talk zum beruflichen Erfolg

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Passende Themen durch rechtzeitige Vorbereitung:

Wenn Sie zu einem Termin eingeladen sind, können Sie sich auf den Small Talk vorbereiten. Versuchen Sie herauszufinden, wer auf der Veranstaltung anwesend sein wird. Vielleicht wissen Sie über den einen oder anderen Gast schon etwas, das Aufhänger für einen Small Talk sein kann? Befragen Sie ruhig auch gemeinsame Bekannte, für welche Themen sich der Gastgeber oder die Teilnehmer interessieren. Auch die Veranstaltung selbst bietet Möglichkeiten, sich auf Plaudereien vorzubereiten: Wenn Sie zu einem Firmenjubiläum eingeladen sind, recherchieren Sie zum Beispiel vorher die Firmengeschichte.

Gekonnter Small Talk durch aktives Zuhören:

Eine Grundregel jeder gelungenen Kommunikation ist das aktive Zuhören. Seien Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit voll bei Ihrem Gesprächspartner und versuchen Sie, neben den Worten auch das eigentlich Gemeinte wahrzunehmen. Jede Kommunikation hat mehrere Ebenen, der Inhalt der Worte ist nur eine davon. Achten Sie auf Betonung, Körpersprache und Mimik und nutzen Sie Ihre Menschenkenntnis, um die wahre Absicht hinter den Worten wahrzunehmen. So fühlt sich der Gesprächspartner von Ihnen ernst genommen und verstanden. Das macht sympathisch.

Small Talk mit dem Chef:

Besonders heikel sind kleine Plaudereien mit dem Chef. Gerade da will man ja nichts falsch machen, will sich richtig präsentieren und ist gleichzeitig etwas nervös. In den meisten Fällen sind aber gerade Gespräche mit Vorgesetzten kein großes Problem. Menschen, die es geschafft haben, sich in der Hierarchie nach oben zu arbeiten, sind meistens auch sehr gut im Small Talk. Trotzdem sollten Sie einige Dinge beachten: Negative Äußerungen über Firma, Arbeit und Kollegen sind tabu! Wenn Sie Kritik äußern möchten, tun Sie das in einem dafür geeigneteren Rahmen. Auch Lästereien und spitze Bemerkungen über Kollegen und Kunden sind fehl am Platz, selbst wenn sie witzig verpackt sind.

Neutrale oder positive Bemerkungen rund um die Firma bieten sich jedoch an: das letzte Firmenfest, die Umgestaltung der Büroräume, Erfolge der letzten Zeit. Auch Vorgesetzte werden gerne gelobt. Wenn Ihr Chef etwas geleistet hat, für das Sie ihm von ganzem Herzen ein Kompliment machen können, dann tun Sie das ruhig. Übertreiben Sie dabei aber nicht!

Den Small Talk gekonnt beenden:

Der Abschluss eines Gesprächs hat großen Einfluss darauf, wie es uns in Erinnerung bleibt. Ein gekonnter Ausstieg erhält den angenehmen Eindruck, den Sie während des Gesprächs geschaffen haben. Verabschieden Sie sich immer freundlich und höflich. Ein Gespräch, das „im Sande verläuft“, hinterlässt einen schalen Beigeschmack. Ein authentischer Abschied aus der Situation heraus ist durchaus erlaubt: Sagen Sie ruhig ehrlich, dass Sie einen frisch eingetroffenen Kollegen begrüßen oder sich noch etwas zu trinken holen möchten. Wenn Sie gerade bei „heiklen“ Themen sind, versuchen Sie lieber, das Gespräch wieder in ruhigere Fahrwasser zu lenken, bevor Sie es beenden.

Fazit:

Die Wirkung eines guten Small Talks für die Karriere kann groß sein. Wenn Sie in diesem Bereich noch nicht Ihre größte Stärke sehen, trainieren Sie Ihre Plauder-Fähigkeiten. Gelegenheiten dazu gibt es jeden Tag: beim Einkaufen mit der Verkäuferin, beim kurzen Über-den-Zaun-Gespräch mit den Nachbarn, mit Kollegen im Aufzug oder der Kantine, mit Fremden auf einer Party. Nutzen Sie die Trainingsfelder, die sich Ihnen bieten. Wenn Sie sehr unsicher sind, legen Sie sich für den Anfang ruhig passende Gesprächseinstiege zurecht. Sie werden sehen: Auch Small Talk ist eine Kunst, bei der Sie durch Übung zum Meister werden können.

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