Die robotergestützte Verdrahtung entwickelt sich sukzessive zum neuen Standard im Schaltschrankbau. Weidmüller ist dazu bereit: mit Snap In – einer wegweisenden Anschlusstechnologie.
Die Snap In-Anschlusstechnologie ist für die automatisierte, robotergestützte Verdrahtung optimiert.
(Bild: Weidmüller)
Mit Snap In ist jede Verdrahtung schnell durchgeführt, da der Leiter direkt in eine vorgespannte und geöffnete Anschlussstelle eingeführt wird. Darüber hinaus ist sie einfach, weil jede Verdrahtung werkzeuglos und ohne weitere Leitervorbehandlung – zum Beispiel mit einer Aderendhülse – entfällt. Daneben ist sie sicher, denn der Kontakt wird nur dann ausgelöst, wenn der Leiter richtig eingesteckt ist und das sogar mit einem optischen und akustischen Feedback.
Insgesamt führen diese Attribute, schnell, einfach und sicher dazu, dass die Anschlusstechnologie Snap In ready-to-robot und damit zukunftssicher ist. Insbesondere bei der Verdrahtung, den dafür erforderlichen Daten und bei der Tragschienenbestückung.
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Anschlusstechnologie vereinfacht Automation
Dank Snap In-Anschlusstechnologie entfällt ein Öffnen der Anschlussstelle mittels eines Dorns und auch das Schließen geschieht automatisch. Hierdurch wird die Automation deutlich vereinfacht. Ein Schraubendreher mit Drehmomentüberwachung, wie bei einem herkömmlichen Schraubanschluss, wird mit Snap In nicht mehr benötigt. Im Gegensatz zu konventionellen Anschlusstechnologien ist bei Snap In zudem keine Vorbehandlung der Leiter erforderlich, um eine stabile und zuverlässige Verbindung herzustellen. Der Verzicht auf eine Leitervorbehandlung stellt den Ready-to-robot- Fokus der Anschlusstechnologie in den Fokus. In vorherigen Automationsansätzen war zum Beispiel eine Aderendbehandlung direkt am Roboter mittels eines Crimpmoduls oder Ultraschallmodus vorgesehen. Dies ist bei Snap In obsolet.
Ferner macht Snap In den Unterschied in Bezug auf die Verdrahtungsgüte. Der Anschluss impliziert bereits einen eindeutigen Indikator in Form des grünen Pushers. Dieser springt nach richtiger Leitereinführung hervor und ist auch in verschiedenen Einbausituationen eindeutig zu erkennen. Außerdem gibt das charakteristische Klick dem Werker und auch dem Automationssystem ein eindeutiges, hörbares Signal, dass alles ohne Komplikationen verläuft.
Automatische Verdrahtung kompletter Baugruppen
Durch das schnelle Auslösen der Snap In-Anschlusstechnologie können Roboter zur Sicherheit direkt im Verdrahtungsvorgang eine „Zugprobe“ machen. Durch den Einsatz automatisierter Fertigungsprozesse lassen sich Abläufe schließlich verbessern und potenzielle Fehler vermeiden. Mit Snap In unterstützt Weidmüller ebenfalls die automatische Verdrahtung von kompletten Baugruppen. Die Technologie ist bereits heute in diversen Reihenklemmen und Leiterplattensteckverbindern wie schweren Steckverbindern erhältlich. In nächster Zeit folgen weitere Produkte. Dabei legt Weidmüller besonderen Wert auf die Verlässlichkeit der Anschlusstechnik und eine gleichbleibende Funktionalität bei unterschiedlichsten Umgebungsbedingungen. Dies ist insbesondere bei der automatisierten Verarbeitung ein besonderer Vorteil.
Die Snap In-Anschlusstechnologie ermöglicht somit nicht nur eine schnelle und werkzeuglose manuelle Verdrahtung, sondern auch eine effiziente und automatisierte Kontaktierung. Durch die stets geöffneten und leicht zugänglichen Leitereinführungen ohne großen Kraftaufwand können Roboter die Verbindung ohne Umwege erreichen. Dies steigert die Produktionsgeschwindigkeit und die Effizienz.
Innovative Reihenklemmen von Weidmüller
Die Reihenklemme der A-Reihe, sorgte 2016 erstmals mit einheitlichen Prüf- und Testabgriffen für Aufsehen. Durchgängige Querverbindungen, effiziente Markierer sowie die zeitsparende Push-In-Anschlusstechnik machen sie besonders zukunftsfähig. Seit 2021 sind Reihenklemmen mit Snap In die Neuheit von Weidmüller. Mit Snap In garantiert Weidmüller eine sichere und dauerhaft zuverlässige Verbindung. Sie ist kompatibel mit der A-Serie. So lassen sich die Reihenklemmen flexibel einsetzen.
Die richtigen Daten als Grundlage
Durch die Implementierung automatisierter Fertigungsprozesse lassen sich Fehlerquoten reduzieren, Arbeitsabläufe beschleunigen und Kosten senken. Das funktioniert am besten mit aufeinander aufbauenden Lösungen. Die Grundlage für die Automation sind die richtigen Daten, welche mit dem Weidmüller Configurator (WMC) zur Verfügung gestellt werden.
Das Konfigurationstool sorgt für die lückenlose und sichere Planung von elektrischen Anlagen sowie die einfache Beschaffung und Montage von Komplettlösungen. Die Datenmodelle im WMC verfügen über die entsprechenden erweiterten Funktionspunkte in Form von Tokenmodellen. Diese Informationen können über standardisierte Schnittstellen abgerufen werden. Darüber hinaus hat der WMC auch diverse Schnittstellen zu E-CAD-Systemen, sodass ein nahtloser Fluss vom Engineering bis zur Produktion gewährleistet ist.
Tragschienenbestückung automatisieren
Die Tragschienenbestückung kann heute ebenfalls bereits automatisiert gelöst werden. Im Bereich der Tragschienenkomponenten bietet Weidmüller durch den Einsatz des Klippon Automated Rail Assembler in Kombination mit dem Weidmüller Configurator eine optimale Applikation, mit der Zeit und Aufwand bei der Tragschienenmontage eingespart werden können. Der Automat ermöglicht eine vollautomatische Bestückung der Tragschienen und eliminiert dadurch das manuelle Kommissionieren, Zuordnen und Positionieren einzelner Klemmen. Mit dem Rail Assembler können die Montageprozesse um bis zu 60 Prozent schneller abgeschlossen werden und bieten dabei eine hundertprozentige Planungssicherheit. Dies stellt ein erhebliches Optimierungspotenzial dar, das zu effektiveren Arbeitsprozessen und Kosteneinsparungen führt.
Stand: 08.12.2025
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Der innovative Designansatz ermöglicht eine besonders einfache Handhabung. Hierfür sorgen universelle Magazine, die eine flexible Bestückung der Tragschienen ermöglichen. Außerdem wird eine hohe Qualität durch Datendurchgängigkeit erzeugt. Insgesamt wird eine Fehlbestückung dank durchgängiger Datennutzung aus E-CAD-Programmen in Verbindung mit dem WMC vermieden.
Die kunststoffisolierte Reihenklemme revolutionierte 1948 die Elektroinstallation, heute garantiert die Snap In-Anschlusstechnologie eine sichere und dauerhafte Verbindung auf einfachste Art und Weise.