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Schritt 2: Die Entscheidungsfindung
- Verlangsamen Sie in der Krisenzeit Ihre Entscheidungsfindung.
- Investieren Sie ausreichend Zeit in die Reflexion: Warum gerieten wir in die Krise? Weshalb erwischte es uns früher/heftiger als die Mitbewerber? Welche Denk- und Verhaltensmuster führten dazu?
- Entwickeln Sie Szenarien, wie sich die Krise weiterentwickeln könnte, wenn sich im Unternehmensfeld gewisse Rahmendaten ändern, und bewerten Sie diese bezüglich ihrer möglichen Auswirkungen und Wahrscheinlichkeit.
- Analysieren Sie, welche Handlungsoptionen Sie haben. Stellen Sie dabei auch bisher unumstößliche Entscheidungen sowie Denk- und Verhaltensmuster in Frage, damit Sie zu neuen Lösungsansätzen und -ideen gelangen.
- Fragen Sie sich: Wie haben wir uns bisher in Krisen verhalten? Und: Was möchten/können wir beibehalten, und was muss sich ändern?
- Analysieren Sie zudem, bevor Sie eine Entscheidung treffen, welche Folgeentscheidungen damit verbunden sind und welche Maßnahmen zur Umsetzung nötig sind.
- Überlegen Sie sich, wie Sie den zur geplanten Veränderung nötigen „Dampf“, sprich die erforderliche Handlungsenergie, erzeugen können – bei sich und den anderen Mitgliedern der Organisation.
Schritt 3: Die Umsetzung der Entscheidungen
- Nehmen Sie sich ausreichend Zeit zum Treffen der Entscheidung, aber zögern Sie nicht mit deren Umsetzung.
- Rechnen Sie damit das anfangs gewisse Dinge schief laufen, dass ist bei neuen Wegen normal.
- Sorgen Sie nach der Basisentscheidung dafür, dass schnell die nötigen Folgeentscheidungen getroffen und Umsetzungsmaßnahmen in die Wege geleitet werden.
- Werfen Sie Ihre gesamte Autorität als Führungskraft in die Waagschale, um zu erreichen, dass die Entscheidungen schnell und konsequent umgesetzt werden.
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