Führung
Wie man eine alpha-intelligente Führungskraft wird

Von Barbara Liebermeister, Leiterin des Instituts für Führungskultur im digitalen Zeitalter (IFIDZ), Wiesbaden 7 min Lesedauer

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Führungskräfte brauchen teils neue „Intelligenzen“, um in unserer komplexen, zunehmend von unvorhergesehenen Ereignissen geprägten Welt ihre Funktion noch effektiv wahrnehmen zu können. „Kompetenzen“ allein genügen hierfür nicht.

Alpha-Führungskräfte verfügen über so viel Resilience, dass sie auch im Chaos den Überblick behalten und aus Krisen gestärkt hervorgehen. (Bild: ©  alekseiveprev - stock.adobe.com)
Alpha-Führungskräfte verfügen über so viel Resilience, dass sie auch im Chaos den Überblick behalten und aus Krisen gestärkt hervorgehen.
(Bild: © alekseiveprev - stock.adobe.com)

Wie soll ich all die Herausforderungen, vor denen ich mit meinem Team stehe, meistern? Fehlen mir hierfür nicht teilweise nötige Kompetenzen?“ Das fragen sich zurzeit viele Führungskräfte, denn beim Wahrnehmen ihrer Aufgaben spüren sie oft, dass sie – salopp formuliert – mit ihrem Latein am Ende sind; zudem, dass sie sich als Führungskraft neu definieren müssen, um zu vermeiden, dass

  • ihr Gefordert-sein in ein Überfordert-sein umschlägt und
  • sie sukzessiv ausbrennen und immer weniger Wirkung entfalten.

Erfahrungsbasiertes Können allein reicht nicht mehr

Die obigen Fragen stellen sich Führungskräfte zurecht, weil sich neben den Rahmenbedingungen des wirtschaftlichen Handelns der Unternehmen auch die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter fundamental gewandelt haben. Sie wünschen sich unter anderem eine Unternehmenskultur, die ein selbstbestimmteres Arbeiten und eine höhere Work-Life-Balance ermöglicht. Aus diesen Veränderungen resultieren auch neue Anforderungen an und Herausforderungen für Führungskräfte. Um diese zu erfüllen bzw. zu meistern benötigen sie zwar auch neue Kompetenzen, jedoch primär Intelligenzen.