Conrad Electronic

Multichannel-Distributor macht sich auf eine Reise an die Spitze

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Sie wollen, wie Sie erwähnt haben, auch noch mehr bei den Bauelementen Fuß fassen?

Definitiv. Denn hier haben wir noch unsere größte Schwäche. Wenn wir diese Schwächen schließen mit den Key-Account-Verträgen und der Kundenbasis die wir haben, ist es fast ein Automatismus, dass wir mit den Umsätzen nachziehen.

Wie sieht also Ihr Ziel aus?

Unser Ziel ist ‚wir haben fast alles‘, zumindest wollen wir ein sehr breites Produktportfolio auf Lager haben.

Müssen Ihre Mitbewerber sich fürchten?

Gegenwärtig kommt es mir vor, als ob man uns hier unterschätzt, weil wir eben aus dieser B2C-Ecke kommen. Aber das ist ja eine optimale Startposition.

Worin bestehen die angesprochenen Serviceleistungen?

Wir verdoppeln unsere Lagerkapazität und vertiefen das sowieso schon breit gefächerte Know-how unserer Mitarbeiter, auch in den Filialen. Und als One-Stop-Shop setzen wir sowohl auf Technik als auch auf Service: Conrad hat starke Eigenmarken wie Voltcraft, Toolcraft und C-Control. Darüber hinaus bieten wir Serviceleistungen wie PCB-Produktion und -Bestückung, eine kostenlose CAD-Software – die Conrad Vollversion Target 3001, Kabelmeterservice, Kabelkonfektionierung, Kalibrierungen

für über 30 Gerätegruppen und über 100 Messgrößen sowie über 90.000 Produkte in Industrieverpackungen an. Hinzu kommen auch umfangreiche Beratungsdienstleistungen, wie zum Beispiel unsere Technische Kundenberatung.

Wie wollen Sie sich ganz konkret von Ihren Mitbewerbern abheben?

Das ist zum einen die Produktbreite, die wir jetzt schon haben. Zum anderen eben die Serviceleistungen. Hier geht es vor allem darum, welche Services präziser auf den jeweiligen Markt zugeschnitten sind. Dazu gehören die vielen kleinen granulalen Serviceleistungen, mit denen wir uns unterscheiden. Etwa unser Schablonenservice

für PCB-Boards oder dass wir auch Kabel konfektionieren können und so weiter.

Entwickelt Conrad auch selbst?

Ja, wir haben eine Entwicklung im oberpfälzischen Hirschau, beispielsweise für die Voltcraft-Produkte. Des Weiteren verfügten wir über Fertigungen. Natürlich werden wir auch unser eigenes Portfolio weiter ausbauen. So können wir uns für die Zukunft auch vorstellen, Embedded-Boards, eventuell mit Partnern, zu entwickeln und zu bestücken.