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Wildes Herumschwenken provoziert Kollisionen
In den meisten Baumaschinen mit Kletterbetrieb und drehbarem Oberwagen können Drehkranzgeber eingesetzt werden. Diese Geber erfassen hochauflösend über ein spielfreies Messzahnrad die Winkelposition von Ober- zu Unterwagen. Diese Position bestimmt, wie weit der Ausleger ausgefahren werden kann. Die Seilzug-Wegaufnehmer SWH/SWF von TWK liefern Informationen über das Ausfahrwerk zur Abstützung. Das Einschränken von Arbeitsbereichen erhöht zudem die Sicherheit, z. B. wenn ein Bagger direkt neben einer viel befahrenen Straße oder Eisenbahnstrecke arbeitet. Durch eine automatische Abschaltung wird ein unbeabsichtigtes Hineinschwenken in die Fahrstrecke und eine Kollision mit anderen Fahrzeugen verhindert.
Drehkranzgeber kann auch Monotour-Drehgeber sein
Häufig werden kostengünstigere Monotour-Drehgeber mit SIL2 Zertifizierung und CANopen-Safety Schnittstellen in Schleifringkörpern im Zentrum von Drehkränzen eingesetzt. Ist diese zentrale Position bereits belegt, wird ein Drehkranzgeber verwendet. TWK hat die Geber-Software hierfür so ausgelegt, dass sich der Geber wahlweise auch wie ein hochauflösender Monotour-Drehgeber verhalten kann.
Mit einem geschützten und spielfreiem Messzahnrad gibt es kein Wendespiel, wenn der Drehkranz die Richtung ändert. Mit den vorhandenen Positionssignalen können angefahrene Postionen wieder gefunden bzw. automatisch wieder angefahren werden. Für Krananlagen und Hebebühnen bleibt jedoch eine automatische Fahrt im dreidimensionalen Raum noch Zukunftsmusik. Wenn aber entsprechende Sensorik und Kollisionskontrollen verfügbar werden, sind neue und sichere Techniken durchaus vorstellbar.
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