Reorganisation
12 Erfolgsfaktoren, um Unternehmen neu zu strukturieren

Von Dr. Georg Kraus, geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensberatung Kraus & Partner, Bruchsal 8 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Wenn Unternehmen ihre Organisation neu strukturieren, bedenken sie oft nicht ausreichend, dass sich in deren Struktur und Prozessen auch die Unternehmenskultur widerspiegelt. Das führt häufig dazu, dass die Reorganisation nicht die erhoffte Wirkung zeigt.

Das Changeberatungsdreieck von K&P(Bild:  Kraus & Partner)
Das Changeberatungsdreieck von K&P
(Bild: Kraus & Partner)

Aktuell stehen viele Unternehmen vor der Notwendigkeit, außer ihren Strategien, auch ihre Strukturen und Prozesse den veränderten Marktbedingungen anzupassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Ursachen hierfür können – abhängig von ihrem Geschäftsfeld, ihrer Größe, Marktposition und Historie – sehr unterschiedlich sein. Meist führen jedoch mehrere Faktoren dazu, dass in Unternehmen allmählich die Erkenntnis reift: Wir müssen etwas tun, damit wir unsere Marktfähigkeit bewahren oder im Extremfall gar wieder erlangen.

Also beschließen die Top-Entscheider – oft unterstützt von externen Beratern – die Strategie des Unternehmens (partiell) zu ändern. Und hierauf aufbauend beschließen sie wiederum die Strukturen und Prozesse in ihrer Organisation so zu verändern, dass die damit verbundenen Ziele erreicht werden. Und da die Top-Entscheider erfahrene Manager sind, definieren sie zudem Meilensteine für das geplante Changeprojekt, also Etappenziele, die es in dessen Verlauf zu erreichen gilt. Zudem hinterlegen sie diese mit messbaren Key Performance Indicators (KPIs), also Kennzahlen, damit sie im Projektverlauf checken können: Ist die Organisation auf dem richtigen Weg die Ziele zu erreichen, oder müssen wir korrigierend eingreifen, damit dies geschieht?