Wago Nicole Kreie ist „Engineer Powerwoman 2013“

Redakteur: Sariana Kunze

Die bei Wago tätige Ingenieurin Nicole Kreie ist auf der Hannover Messe als „Engineer Powerwoman 2013“ ausgezeichnet worden. Den international ausgeschriebenen und mit 5.000 Euro dotierten Karrierepreis hatte die Deutsche Messe anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Fachkongresses „WoMenPower“ erstmals ausgelobt.

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Wago-Ingenieurin Nicole Kreie ist die erste Gewinnerin des Karrierepreises „Engineer Powerwoman“.
Wago-Ingenieurin Nicole Kreie ist die erste Gewinnerin des Karrierepreises „Engineer Powerwoman“.
(Wago)

Mit dem Preis würdigen die Messegesellschaft sowie die aus Wissenschaftlern, Verbands- und Unternehmensvertretern bestehende Jury insbesondere das Engagement der gebürtigen Mindenerin für Frauen in MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).

Die Vorsitzende der Jury, die Osnabrücker Hochschulprofessorin Barbara Schwarze, überreichte den Preis stellvertretend für den elfköpfigen Beirat des Kongresses an die glückliche Gewinnerin. Die Personalabteilung von Wago hatte die 41-Jährige aufgrund ihres erfolgreichen Wirkens nominiert.

Als Nicole Kreie 2001 im Alter von 29 Jahren von einem Groß-Installationsunternehmen in Hannover zu Wago wechselte, gewann dort der noch junge Bereich der Automatisierung zunehmend an Bedeutung neben dem Kerngeschäft, der elektrischen Verbindungstechnik. Die Geschäftsfelder Gebäudetechnik und -automation samt Projektgeschäft gab es zunächst noch nicht. Inzwischen sind Komplettlösungen für die elektrotechnische Ausrüstung sowie die Automatisierung von Gebäuden bei Wago längst Bestandteil des Unternehmens-Portfolios.

Gut vorbereitet auf einen Einstieg in die Welt der Technik

Mehr als 6.000 Gebäudeprojekte weltweit hat das Unternehmen bereits begleitet. In Zeiten der Energieeffizienz ist Wagos Know-how in diesem Segment eine feste Größe geworden. Seit 2011 leitet Nicole Kreie die zehnköpfige Abteilung (vier Frauen, sechs Männer) des internationalen Projektservices. Dies umfasst das Lösungsgeschäft von der Projektierung bis zur Fertigung, das sie am Wago-Produktionsstandort im thüringischen Sondershausen federführend vorangetrieben hat. Doch nicht nur im Job engagiert sie sich mit Herzblut: Um junge Frauen zu einer Karriere im technischen Bereich zu ermutigen, ist sie in ihrer Freizeit als MINT Role Model des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) sowie als Mentorin der Fachhochschule Köln aktiv, betreut Studentinnen und hält Vorträge über die Perspektiven von Ingenieurinnen. „Ich möchte junge Frauen an meinen Erfahrungen teilhaben lassen, sie möglichst gut auf den Einstieg in die Welt der Technik vorbereiten“, lautet ihr Credo.

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