Cybersicherheit
NIS-2 und CRA: Auswirkungen auf die industrielle Automatisierung

Von Thomas Rummel, Managing Director, Softing Industrial Automation GmbH 5 min Lesedauer

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Die Einhaltung der NIS-2-Richtlinie, des Cyber Resilience Acts (CRA) und der IEC 62443 stellt Unternehmen vor verschiedene Herausforderungen. Diese Regularien bieten jedoch auch Vorteile. Wer sich frühzeitig anpasst, kann nicht nur regulatorische Risiken minimieren, sondern auch Wettbewerbsvorteile durch eine verbesserte Cybersicherheitsstrategie erlangen.

Unternehmen müssen künftig unter anderem ein effektives Risikomanagement etablieren, das sich auf Netzwerksicherheit, Zugangskontrolle und Vorfallreaktionen konzentriert.(Bild:  Softing Industrial)
Unternehmen müssen künftig unter anderem ein effektives Risikomanagement etablieren, das sich auf Netzwerksicherheit, Zugangskontrolle und Vorfallreaktionen konzentriert.
(Bild: Softing Industrial)

Die zunehmende Digitalisierung industrieller Prozesse bringt neben Effizienzsteigerungen auch neue Herausforderungen in Bezug auf Cybersicherheit mit sich. Zwei wesentliche gesetzliche Regelwerke der Europäischen Union, die NIS-2-Richtlinie (Network and Information Security Directive 2) und der Cyber Resilience Act (CRA), setzen neue Standards für den Schutz industrieller Automatisierungssysteme. Diese Regularien haben erhebliche Auswirkungen auf Unternehmen der Automatisierungsbranche, insbesondere hinsichtlich Sicherheit, Compliance und Betriebskontinuität.

NIS-2: Neue Anforderungen an kritische Infrastrukturen

Die NIS-2-Richtlinie stärkt die Cybersicherheit kritischer und wesentlicher Dienste in der EU. Sie baut auf der ursprünglichen NIS-Richtlinie von 2016 auf und erweitert deren Geltungsbereich auf eine größere Anzahl von Unternehmen, darunter: