Interview
„Europas größte Chance liegt in der Beschleunigung der industriellen Modernisierung“

Von Angela Unger-Leinhos 12 min Lesedauer

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Die Industrie steht vor großen Herausforderungen. Im Interview erläutert Andreas Groeger, Chief Technology Officer (CTO) des Industrial-Automation-Geschäfts von Schneider Electric, wieso eine offene, softwaredefinierte Automatisierung als Hebel für Agilität, Effizienz und Resilienz fungiert. Und warum geschlossene industrielle Automatisierungssysteme die Wettbewerbsfähigkeit untergraben. Über die Neuheiten zur SPS spricht Felix Kranert, Vice President Marketing DACH bei Schneider Electric.

Andreas Groeger, Chief Technology Officer (CTO), Industrial Automation, Schneider Electric  (Bild:  Schneider Electric)
Andreas Groeger, Chief Technology Officer (CTO), Industrial Automation, Schneider Electric
(Bild: Schneider Electric)

Herr Groeger, Sie haben sich auf der letzten SPS in Nürnberg als neuer Chief Technology Officer Industrial Automation von Schneider Electric vorgestellt. Welche Vorhaben werden Sie als erstes angehen?

Andreas Groeger: Als neuer Chief Technology Officer (CTO) für Industrial Automation bei Schneider Electric liegt mein Fokus darauf, Unternehmen dabei zu unterstützen, die enormen Herausforderungen zu bewältigen: schwankende Energiekosten, unsichere Märkte, Druck durch Rückverlagerung sowie steigende Anforderungen an die Dekarbonisierung, während sie wettbewerbsfähig bleiben müssen. Technologie kann hier ein stabilisierender Faktor sein. Durch die Beschleunigung von Digitalisierung und Elektrifizierung können wir Kosten senken, die Resilienz stärken und Nachhaltigkeit wirtschaftlich tragfähig machen. Um die Industrie heute zu stärken, setzen wir auf zwei zentrale Hebel.