Infrastruktur Aktuelle Trends für KI-Rechenzentren in Deutschland

Quelle: Schneider Electric 1 min Lesedauer

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Künstliche Intelligenz wird ein zentraler Baustein für Unternehmen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Damit der Standort attraktiv bleibt, müssen Rechenzentren in Deutschland entscheidende Weichen stellen.

Schneider Electric hat fünf zentrale Entwicklungen identifiziert, die Betreiber bei der Transformation zum KI-getriebenen Rechenzentrum im Blick behalten müssen.(Bild: ©  Active Abdur Rouf - stock.adobe.com)
Schneider Electric hat fünf zentrale Entwicklungen identifiziert, die Betreiber bei der Transformation zum KI-getriebenen Rechenzentrum im Blick behalten müssen.
(Bild: © Active Abdur Rouf - stock.adobe.com)

Der Umbau deutscher Rechenzentren hin zu KI-fähigen Hochleistungsinfrastrukturen hat deutlich an Dynamik gewonnen. Laut einer Mitteilung von Schneider Electric machen KI-Datacenter aktuell rund 15 Prozent der installierten Kapazitäten in Deutschland aus. Bis 2030 soll dieser Anteil auf 40 Prozent steigen. Gleichzeitig bremsten hohe Baukosten und langwierige Genehmigungsverfahren den Ausbau im internationalen Vergleich, wie Zahlen des Branchenverbands Bitkom zeigen.

Schneider Electric identifiziert fünf zentrale Trends, die den Markt in den kommenden Jahren prägen werden. So zeichnet sich eine klare Dreiteilung des Rechenzentrumsmarktes ab: klassische produktive Umgebungen mit geringeren Leistungsdichten, hybride KI-Rechenzentren sowie spezialisierte Hochleistungs-Trainingscluster mit weit über 100 Kilowatt pro Rack.

Liquid Cooling wird zum Standard

Mit steigenden Leistungsdichten wird zudem Liquid Cooling vom Nischenansatz zum Standard. Prognosen reichen bereits bis in den Megawatt-Bereich pro Rack. Ohne Flüssigkühlung wären solche Infrastrukturen nicht mehr beherrschbar.

Parallel dazu gewinnt die Nachrüstung bestehender Rechenzentren an Bedeutung. Während Hyperscaler vor allem Neubauten realisieren, setzen viele Unternehmen auf die Modernisierung vorhandener Anlagen, um KI-Workloads wirtschaftlich integrieren zu können.

Auch die Energiefrage bleibt zentral: Erneuerbare Energien, Batteriespeicher und alternative Notstromkonzepte sollen den stark wachsenden Strombedarf absichern und nachhaltiger gestalten.

Als übergreifenden Erfolgsfaktor nennt Schneider Electric die Agilität der Infrastruktur. Digitale Zwillinge, KI-gestütztes Monitoring und automatisierte Prozesse sollen Planung, Betrieb und Skalierung beschleunigen und so die Wettbewerbsfähigkeit der Betreiber langfristig sichern.

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