Fabrikoptimierung
Wie eine Simulations-App die Additive Fertigungsanlage verbessert

Quelle: Comsol 4 min Lesedauer

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Additive Fertigungsprozesse wie die Metallpulverbettfusion ermöglichen eine flexible und schnelle Produktion. Für die sichere Handhabung des Metallpulvers ist eine präzise Regulierung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit in der Fertigungsanlage entscheidend. Das britische Manufacturing Technology Centre setzt dazu gemeinsam mit Partnern aus der Luft- und Raumfahrtindustrie auf Simulation.

Mithilfe der Simulationssoftware Comsol Multiphysics wurde ein Modell einer Anlage für Pulverbettfusion gebaut. Die Isoflächengrafik zeigt die Temperaturschwankungen in der Anlage bei sieben laufenden Maschinen.(Bild:  Manufacturing Technology Centre (MTC))
Mithilfe der Simulationssoftware Comsol Multiphysics wurde ein Modell einer Anlage für Pulverbettfusion gebaut. Die Isoflächengrafik zeigt die Temperaturschwankungen in der Anlage bei sieben laufenden Maschinen.
(Bild: Manufacturing Technology Centre (MTC))

Die Additive Fertigung (AF) zählt zu den am schnellsten wachsenden Bereichen der industriellen Produktion und eröffnet neue Möglichkeiten in Entwicklung und Forschung. Doch mit großen Chancen geht große Verantwortung einher: Besonders beim Umgang mit Metallpulvern in der Pulverbettfusion stehen Industrieunternehmen vor komplexen Sicherheits- und Qualitätsherausforderungen. Damit Fabrikmitarbeitende fundierte Entscheidungen hinsichtlich dieser Risiken treffen können, hat das britische Manufacturing Technology Centre (MTC) zusammen mit Partnern des National Centre for Additive Manufacturing (NCAM) eine hauseigene additive Fertigungsanlage gebaut und um ein Simulationsmodell sowie eine App erweitert. Hierfür verwendete das Forschungsinstitut die Multiphysiksimulationssoftware von Comsol.

Herausforderungen des Metallpulverbettfusionsverfahren