Geschäftsbesprechungen So überlebt man den virtuellen Meeting-Marathon
Anbieter zum Thema
Kacheln, Kopfschmerzen, Konzentrationsloch: Meetings bestimmen den Arbeitsalltag, oft bis zur völligen Erschöpfung. Nach mehreren Meetings in Folge verschwimmen die Gesichter in den Kacheln, die Konzentration sinkt, und am Nachmittag macht sich eine bleierne Müdigkeit breit. Mit den richtigen Methoden lassen sich virtuelle und hybride Meetings produktiver und weniger ermüdend gestalten.
Virtuelle Meetings verändern die Kommunikation grundlegend. In Präsenz-Meetings unterstützen Gestik, Mimik und Körpersprache die Verständigung. Virtuell verschwinden viele dieser Hinweise, wodurch Missverständnisse entstehen. Ein lockerer Spruch, im Raum als humorvolle Bemerkung erkennbar, wirkt online oft unklar und fehl am Platz. Aufmerksamkeit und gegenseitiges Verständnis hängen oft stark vom Blickkontakt ab. In persönlichen Gesprächen ergibt er sich automatisch, in virtuellen Meetings fehlt er oft völlig. Die Kamera befindet sich meist oberhalb des Bildschirms. Wer seinen Gesprächspartner also auf dem Bildschirm anschaut, blickt nicht direkt in die Kamera – und damit nicht in die Augen des Gegenübers.
Auch die räumliche Nähe beeinflusst die Gesprächsdynamik. Ein Gegenüber am Tisch wirkt präsenter als ein flackerndes Fenster auf dem Bildschirm. Während physische Anwesenheit Verbundenheit schafft, verstärkt die Distanz virtueller Meetings das Gefühl von Isolation. Hybride Meetings sollen das Beste aus beiden Welten vereinen, geraten in der Praxis aber oft ins Ungleichgewicht. Wer vor Ort sitzt, redet automatisch mehr, während virtuelle Teilnehmer sich unsichtbar fühlen. Damit alle gleichberechtigt mitdiskutieren, braucht es kluge Strategien.
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich und lesen Sie weiter
Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie registriert sein. Die kostenlose Registrierung bietet Ihnen Zugang zu exklusiven Fachinformationen.
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen