Sensor Palletieren und Depalletieren mit EyeScan 3D
EVT erweitert das bereits bekannte EyeScan 3D System jetzt um einen weiteren Sensor, den Kinect-Sensor, mit dem es möglich ist dreidimensionale Aufgabenstellungen zu lösen. Der ursprünglich
Anbieter zum Thema
EVT erweitert das bereits bekannte EyeScan 3D System jetzt um einen weiteren Sensor, den Kinect-Sensor, mit dem es möglich ist dreidimensionale Aufgabenstellungen zu lösen. Der ursprünglich für die Xbox 360 entwickelte Sensor eröffnet damit vor allem im Bereich der Robotik zahlreiche neue Möglichkeiten u.a. im Bereich der Palletierung und Depalletierung aber genau so bei der Sortierung von Bauelementen auf dem Fleißband. Das um den Kinect-Sensor erweiterte EyeVision-System erschließt neue Anwendungsbereiche in der Robotersteuerung durch die Kombination von Tiefensensor-Kameras und normaler Kamera. Ein klassischer Anwendungsfall der Systemkombination ist z.B. das Bin-Picking aber auch im Bereich des 3D-Matching können diverse Aufgabenstellung leicht gelöst werden. Gerade die Kombination zweier verschiedener Sensorbilder erleichtert dabei das Aufnehmen von Objekten. Die leistungsfähigen Algorithmen der EyeVision 3D Software stehen dann sofort den Höhenbildern aber auch dem zusätzlich vorhandenen Graubild der Kinect Kamera zur Verfügung. Somit wird ein Konturmatching im dreidimensionalen Raum ebenso möglich wie das Auswerten von Aufdrucken im Bildfeld.
Diese Neuheit bringt vor allem in den Bereichen der Palletierung, Depalletierung, Sortierung und Objekterkennung viele Vorteile mit sich. So können die Roboter die Paletten beispielsweise ansteuern, auf ihre Vollständigkeit überprüfen und der Palette verschiedene Stückzahlen an Artikeln entnehmen, um damit anschließend eine neue Palette zu beladen.
Dem Roboter liegen über die EyeVision Software umgehend alle Daten zu einem Objekt vor, wie z.B. die Raumposition, die Maße etc. Mithilfe der EyeVision Software können die Robotergreifer dann einfach an die Greifposition gesteuert werden, um die Aufgabenstellungen auszuführen.
Auch in der Qualitätskontrolle eröffnet die Systemkombination neue Möglichkeiten. So kann der Roboter mithilfe der EyeVision Software die Objekte bereits während des Greifers auf ihre Korrektheit überprüfen.
Die Kommunikation zu den Robotern erfolgt über eine leistungsfähige Bibliothek, welche die Befehlssätze für viele gebräuchlich Roboter wie Kuka, ABB, Stäubli u.a. enthält.
Die Anbindung der EV-Software an die Industrieroboter ist dabei so schnell und einfach wie bereits von den EyeSpector Systemen bekannt. Das System muss mit nur wenigen Klicks mithilfe der industriellen BV gelöst werden.
(ID:377307)