AC-Stromsensor Präzise Stromsensoren auf Basis von Rogowski-Spulen

Redakteur: Ines Stotz

LEM kündigt die ersten AC-Stromsensoren an, die auf der zum Patent angemeldeten „Perfect Loop Technology“ basieren. Nach der Kalibrierung erzielt die neue RT-Reihe eine absolute Genauigkeit

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LEM kündigt die ersten AC-Stromsensoren an, die auf der zum Patent angemeldeten „Perfect Loop Technology“ basieren. Nach der Kalibrierung erzielt die neue RT-Reihe eine absolute Genauigkeit von besser als 0,65 Prozent, einschließlich Positionsfehler. Damit sind die Sensoren die ersten aufklappbaren Rogowski-Spulen, die sich für Class-1-Energiezähler eignen.

Die RT-Serie erübrigt das Problem der Asymmetrie, die durch die Unterbrechung der Sensoröffnung entsteht und bei allen herkömmlichen klappbaren Rogowski-Spulen vorhanden ist. Eine unterbrochene Spulenstruktur verursacht eine unsymmetrische Geometrie und erhöht die Empfindlichkeit hinsichtlich der Position des zu messenden Stromleiters innerhalb des Sensors oder zur Nähe externer elektrischer Leitungen. Während andere Anbieter komplexe und teure Verschlussmechanismen zur Minimierung dieser Effekte verwenden, haben die Entwickler bei LEM eine zum Patent angemeldete Magnetkopplungstechnik entwickelt, die eine perfekte Erweiterung des Magnetflusses an der Windungsschleifenöffnung ermöglicht und somit alle Spulenasymmetrien kompensiert.

LEM verfügt zudem über einen fortschrittlichen Spulenwindungsprozess, der äußerst gleichmäßige Windungen erzeugt und somit die Sensorsymmetrie, Genauigkeit und Immunität gegenüber elektromagnetischen Störungen verbessert.

Sensoren sind unanfällig gegen Asymmetrie

Sensoren auf der Basis herkömmlicher Rogowski-Spulen bieten eine fast perfekte Linearität ohne Stromsättigung oder Stromobergrenze, einen großen Frequenzbereich einschließlich 50/60 Hz und ein kompaktes, flexibles Format. LEMs RT-Sensoren bieten ebenfalls diese Vorteile und sind unanfällig gegen Asymmetrie, die durch die Unterbrechung an der Sensoröffnung oder durch Unebenheiten in der Spulenwindung hervorgerufen wird.

Rogowski-Spulen erkennen die Änderung (Ableitung) des Primärstroms sehr genau, die eine entsprechende Spannung an den Spulenenden erzeugt. Eine einfache elektronische Integrator-Schaltung, die sich in der Anordnung befindet, an die der Sensor angeschlossen ist, wandelt die Spannung in ein Ausgangssignal um, das proportional zum Primärstrom ist. Damit erübrigt sich eine zusätzliche Stromversorgung; der RT-Sensor versorgt sich selbst.

Das dünne, leichte und flexible Format des RT-Sensors erlaubt den Einbau in Anwendungen, in denen herkömmliche Stromwandler zu schwer und zu sperrig sind – vor allem dann, wenn hohe Ströme zu messen sind. Das aufklappbare Format erlaubt die einfache Montage um den Stromleiter, ohne dazu Leitungen abbauen oder den Betrieb unterbrechen zu müssen. Die führende Class-1-Genauigkeit der RT-Sensoren sorgt für eine hohe Leistungsfähigkeit bei der Strom- und Leistungsüberwachung wie auch in Energiezählern. Die RT-Sensoren mit fünf mm Bauhöhe sind derzeit für die Messdurchmesser-Öffnungen 55 oder 125 mm erhältlich und bieten fünf Jahre Garantie.

SPS/IPC/Drives 2009, Stand: 1-528

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