Leitungen Robuste Steuerleitungen sichern die reibungslose Betonfertigung

Redakteur: Ines Stotz

Ob direkt bei der Erstausrüstung oder Wartung und Instandhaltung die robusten Steuerleitungen von igus spielen auch unter schwierigsten Bedingungen ihre Stärke aus. Produktionsausfälle wegen Korkenziehern und Aderbrüchen und damit teure Maschinenstillstände gehören im rauen Umfeld der Betonverarbeitung der Vergangenheit an.

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Fällt im Betonwerk eine Maschine aus, steht in der Regel die ganze Fertigung bis zum Abschluss der Reparaturarbeiten still. Dauern diese lange, etwa wegen Leitungsschäden, so muss der gesamte Beton aufwändig aus den Maschinen entsorgt werden bevor er dort aushärtet. Entsprechend robust müssen die Anlagen und ihre Komponenten sein. „Wir hatten allerdings von Anfang an Probleme mit den Leitungen“, blickt Uwe Kühnemann, technischer Werksleiter der TBF Transportbeton + Fertigteile, zurück. Der Stillstand sämtlicher Betriebsteile war auf Dauer ein unhaltbarer Zustand, so dass hier ein erhöhter Handlungsbedarf bestand.

Chainflex-Leitungen funktionieren dauerhaft auch unter den widrigsten Betriebsbedingungen. (Archiv: Vogel Business Media)

„In einem Zeitungsbericht stieß ich auf die igus-Leitungen und hatte gehofft, dass sie unsere Probleme lösen konnten“, berichtet Uwe Kühnemann. Heute kommen TPE-Steuerleitungen Chainflex CF9 und CF10 des Kölner Spezialisten zum Einsatz. „Im Jahr 1996 fingen wir mit der Umrüstung an und seit diesem Zeitpunkt kommt es zu keinen Produktionsausfällen mehr. In der Anschaffung sind sie zwar etwas teurer, aber die Standzeiten der Maschinen sind so deutlich gestiegen von vorher maximal einem Jahr auf nun fast 8 bis 10 Jahre, dass sie sich für uns als wirtschaftliche Lösung rechnen“, bilanziert der Werksleiter.

Ausgeklügelte Produktion

Die Produktpalette am Standort in Öhringen besteht aus Stahlbeton-Fertigteilen aller Art. Die Ausführungs- einschließlich der Tragwerksplanung der zu produzierenden Fertigteile kann im eigenen technischen Büro individuell nach Kundenwunsch erfolgen. Das Tätigkeitsgebiet umfasst die produktionsreife Verplanung und Bemessung von Fertigteildecken, Wänden, Stützen, Betonsonderteilen und Fertigteiltreppen sowie die Herstellung von Transportbeton, Estriche, Sonderbetonen und die Lieferung von Schüttgütern wie Kies, Schotter und Sand.

Gegründet 1968, wurde im Jahr 1970 die erste Transportbeton-Mischanlage gebaut. Bereits seit 1972 werden Betonfertigteile hergestellt. Investitionen in Gebäude und Technik bestimmten die nächsten Jahre. „Und seit 1993 produzieren wir in einem modernen Fertigteilwerk mit einer computergesteuerten Multifunktionsanlage Fertigteilwände und Deckenelemente“, umreißt Uwe Kühnemann die Firmengeschichte. „In allen Werksbereichen stellen die äußeren Umstände höchste Anforderungen an Mechanik und Zuverlässigkeit der Maschinen. Nicht zuletzt die funktionierende Energieversorgung ist dabei ein Faktor, der entscheidenden Einfluss auf einen störungsfreien Betrieb hat“.

Stabil und ohne Korkenzieher