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Sensoren und Drehgeber

Rübenroder und Rübensammler für eine zuckersüße Ernte

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In der Landwirtschaft kommt es auf die richtige Dosis an

Durch die Verwendung eines kundenspezifischen AMP-Super-Seal Steckers und eines vorkonfektionierten Fahrzeug-Kabelbaumes ist die elektrische Installation denkbar einfach. Stecker sind in den meisten Fällen der Schwachpunkt, wenn es um die Schutzklasse von elektronischen Bauteilen geht. So wurde sich bei der Konstruktion der Maschine dafür entschieden, einen Geber mit 300 mm Kabelausgang, abgedichtet über eine Kabelverschraubung, zu verwenden. Damit kein Wasser durch den Stecker und längs durch das Kabel kriechen kann, wurde das Gehäuse zusätzlich vergossen. Die Elektronik erreicht so die Schutzklasse IP69K.

Zudem können mit Agrartechnik im Bereich der flächigen Ausbringung von Saatgut, Dünger oder Auftausalzen Kosten und Material eingespart werden. Das feinkörnige Material kann mittels einer Dosierschnecke aus dem Speicher gefördert werden. Danach fällt es durch ein geometrisch so ausgelegtes Fallrohr, dass das Streugut unabhängig von der Position des Streukopfes, immer über einen kontinuierlich gleichen Volumenstrom verfügt. Der Streuteller am Ende des Fallrohres verteilt die feinen Körnchen. Je nach Materialfluss und Drehgeschwindigkeit des Streutellers wird der Acker oder die Straße mit dem Streugut passgenau bedeckt. Hier spielen nun die Dreh- und Impulsgeber eine große Rolle. Diese Sensoren stellen sicher, dass die Streueinheit genau so viel Material pro Fläche verteilt, wie es der Maschinenbediener zuvor eingestellt hat. Ebenso wichtig ist es, dass die Geschwindigkeit der Dosierschnecke und des Streukopfes synchronisiert werden, um einen Materialstau zu vermeiden.

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Sensoren müssen die rauen Bedingungen auf dem Feld aushalten

Die Umweltbedingungen an diesen Maschinen zählen zu den härtesten: Salze, Dünger, Laugen, Basen, Öle, Reinigungsmittel, die Düsen von Hochdruckreinigern – all das müssen Sensoren zu jeder Jahreszeit aushalten können. Hierfür werden heute noch Sensoren mit einer einfachen 4 – 20 mA bzw. 0 – 10 VDC Schnittstelle oder deren redundante Ausführung verwendet. Impulssignale sind nach wie vor für die Erfassung von Drehzahlen und Geschwindigkeiten im Einsatz. Auch der CANbus hat seinen Weg in die Agrarmaschinen gefunden. Wichtig ist immer ein großer Versorgungsspannungsbereich von 9 – 36 VDC. So können die Geber an Fahrzeugbatterien und Bordnetzen mit 12 oder 24 VDC verwendet werden. Spannungsschwankungen im Fahrzeugnetz sind dann kein Problem mehr. TWK-Elektronik bietet speziell für die Agrartechnik Produkte an. Die Palette an Spezialwellen, Gehäusen und Steckern, wie dem AMP- oder dem Deutsch-Stecker, wird von dem Düsseldorfer Unternehmen kontinuierlich erweitert.

TWK-Elektronik liefert Sensorvarianten, bei denen der Stecker direkt an das Anschlusskabel angegossen ist. Die Drehgeber an sich erhalten einen Gehäuseverguss. Dies verhindert Ausfälle durch Feuchtigkeit und Wasser, welches in den Sensor nicht mehr eindringen kann. Um die Sicherheitsanforderungen nach der neuen Maschinenrichtlinie EN13849/IEC61508 erfüllen zu können, sind viele Drehgeber von TWK-Elektronik mit SIL2/PLd Zertifikat oder den Sicherheitskennwerten, wie dem MTTFd Wert, verfügbar.

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