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Matching für perspektivisch verzerrte Objekte

Mit HALCON 9.0 kommt auch das Matching von perspektivisch verzerrten Objekten auf den Markt. Hier gibt es zwei unterschiedliche Ansätze: Das deskriptorbasierte Matching erkennt perspektivisch verzerrte Objekte. Dazu werden bestimmte Punkte detektiert, deren Grauwerte sich deutlich von ihrer benachbarten Umgebung durch Helligkeit, Krümmung, Ecken oder Flecken unterscheiden. Planare Objekte wie Druckbilder mit Textur sind so extrem schnell in beliebiger Rotation und Kippung lokalisierbar.
Das perspektivische, deformierbare Matching erkennt perspektivisch verzerrte Objekte hingegen kantenbasiert. Werkteile mit ausgeprägten kanten- und flächenbetonten Elementen wie eine Autotür sind mit dieser Methode in hoher Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Robustheit erkennbar.
Umfangreiches Paket für 3D-Vision

Gerade in der Robotik gewinnt 3D-Vision immer mehr Bedeutung. HALCON 9.0 bietet über die vielen bisherigen 3D-Technologien hinaus (3D-Objekterkennung, 3D-Kamerakalibrierung, binokulare Stereorekonstruktion, Depth from Focus) und den beiden oben beschriebenen Matching-Verfahren auch weitere neue Methoden unter dem Bündel 3D-Vision an:
Bei konventionellen Stereobildern tritt oft das Problem auf, dass ganze Bereiche keine Information liefern, also die Bilder keine Textur aufweisen. Um diese Informationslücke zu überbrücken, hat MVTec das Mehrgitter-Stereo entwickelt. Im Mehrgitter-Verfahren erscheinen die texturlosen Bereiche als saubere Kanten und Strukturen - mit hochgenauen Ergebnissen.
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