Piezoelektrischer Vibrationsaufnehmer Schwingungsmessung an Brücken
Der Spezialist für das elektrische Messen mechanischer Größen, Althen Mess- und Sensortechnik – bietet zur Schwingungsmessung die seismischen Vibrationsaufnehmer der Serie 731 mit
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Der Spezialist für das elektrische Messen mechanischer Größen, Althen Mess- und Sensortechnik – bietet zur Schwingungsmessung die seismischen Vibrationsaufnehmer der Serie 731 mit einer Empfindlichkeit von 10 V/g an. Sie sind in Verbindung mit dem Vibrationsmesssystem VibroMatrix die idealen Produkte für die kontinuierliche Überwachung von Brücken und anderen schwingenden Bauwerken. Ebenfalls geeignet sind Niederfrequenzaufnehmer mit einer Empfindlichkeit zwischen 1 V/g und 5 V/g. Durch die kontinuierliche Analyse der Vibrationsdaten können Schwächen und Risse in der Brückenkonstruktion frühzeitig erkannt und rechtzeitig Wartungsarbeiten durchgeführt werden.
Durch Verkehr, Umwelteinflüsse und den konstruktiven Aufbau verursachte Schwingungen beeinflussen über einen längeren Zeitraum hinweg die Sicherheit von Brücken. Die Vibrationen erzeugen im Laufe der Zeit Risse und Brüche in Beton und Stahlkonstruktion. Wind, Regen, Hitze, Kälte und andere natürliche Ereignisse verursachen Korrosionsschäden, die sich ebenfalls auf die Standsicherheit auswirken. Wird die Brücke nicht messtechnisch überwacht und bleiben die Veränderungen unbemerkt, kann ein Zusammenbruch der Brücke und eine Katastrophe mit Toten und Verletzten die Folge sein.
Eine permanente messtechnische Überwachung von Bauwerken beugt solchen Katastrophen vor. Dieses Messsystem wird häufig als Struktur-Überwachungs-System (englisch: SHM - Structural Health Monitoring) bezeichnet und hat weltweit Akzeptanz gefunden. SHM wird als zuverlässiges und preiswertes System eingesetzt, um Sicherheitstechniker frühestmöglich über Warnzeichen für Bauwerksstrukturschwächen zu informieren. SHM-Systeme bestehen aus Niederfrequenz- oder seismischen Vibrationsaufnehmer und einem dazu passenden Aufzeichnungs- und Auswertungssystem. Durch Vergleich mit älteren Messdaten sind die Sicherheitstechniker jederzeit in der Lage, den Anstieg von Schwingungen zu erkennen und damit möglichen Katastrophen vorzubeugen.
Alle Vibrationssensoren sind vollständig aus Edelstahl gefertigt und hermetisch dicht. Bedingt durch das Edelstahlgehäuse und die Kabelabschirmung ist das Messsystem unempfindlich gegenüber EMV-Störungen. Die Sensoren können, zur Vermeidung von Erdschleifen, isoliert an der Bauwerkskonstruktion montiert werden. Zwischen den Aufnehmern und dem Messdatenerfassungssystem VibroMatrix können bis zu 500 m Kabel liegen, sodass die Messdatenerfassung an zentraler Stelle möglich ist.
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