Safety Sichere Türantriebe für Spritzgießmaschinen

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Siei-Areg hat ein Antriebssystem für für Sicherheitstüren entwickelt, das alle Funktionen vereint und Anwendern die Auslegung der Maschinen erleichtern soll. Es erfüllt die Schutzklasse SIL2 nach EN 61508 bzw. Kategorie 3 mit Performancelevel d nach EN 13849 für die Sicherheitsfunktionen STO, SLS und SLT.

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KFM Safety: Die dezentrale Komplettlösung für Sicherheitstüren an Spritzgießmaschinen vereint Motor, Frequenzumrichter, Positioniereinheit, sichere Funktionen und Getriebe in einem kompakten Aggregat.
KFM Safety: Die dezentrale Komplettlösung für Sicherheitstüren an Spritzgießmaschinen vereint Motor, Frequenzumrichter, Positioniereinheit, sichere Funktionen und Getriebe in einem kompakten Aggregat.
(Bild: Siei-Areg)

Antrieb Mit dem dezentralen Antriebssystem KFM Safety entwickelte Siei-Areg eine Komplettlösung für Sicherheitstüren an Spritzgießmaschinen sowie Werkzeug- und Verpackungsmaschinen. Die Lösung vereint Motor, Frequenzumrichter, Positioniereinheit, sichere Funktionen sowie Getriebe in einem kompakten Aggregat. Der Antrieb entspricht den Anforderungen der EU-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG in Bezug auf Sicherheit für Maschinenschutztüren und erleichtert Anwendern die Auslegung ihrer Maschinen im Bereich der Sicherheitstüren.

Branchenspezifische Funktionen

In die Entwicklung des Antriebssystems flossen das Siei-Areg-Know-how aus der Fertigung von Antrieben für Aufzugstüren und die umfassenden Kenntnisse des Kunststoffmaschinenmarkts, die sich durch die Zugehörigkeit zur Gefran-Gruppe ergeben. So wurden im Dialog mit namhaften Herstellern von Spritzgießmaschinen speziell auf deren Bedürfnisse abgestimmte Funktionen implementiert. Darunter unter anderem die Funktion „Teilöffnen“, mit der die Tür im Produktionsbetrieb nur bis zur Öffnungsbreite der Spritzgussform geöffnet und damit die Taktzeit optimiert werden kann.

Die Breite der Türöffnung lässt sich dabei durch eine entsprechende Konfiguration einstellen und über einen digitalen Eingang aktivieren. Alternativ ist es möglich, die Öffnungsbreite durch einen Sensor vorzugeben. Des weiteren kann der KFM Safety eine Schutztür oder Schutzgitter vor dem Öffnen zunächst noch in Richtung „Tür-Zu“ drückt, damit mechanische Zuhaltevorrichtungen wie z. B. Verriegelungsbolzen gelöst werden können, bevor sich die Schutztür oder das Schutzgitter öffnet.

Sicherheitsrichtlinien erfüllt

Der KFM Safety entspricht sämtlichen Anforderungen der EU-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG in Bezug auf Sicherheit für Maschinenschutztüren und erleichtert Anwendern die Auslegung ihrer Maschinen im Bereich der Sicherheitstüren. Das Produkt ist einfach zu integrieren und entspricht neuesten Standards. Es erfüllt die Schutzklasse SIL2 nach EN 61508 bzw. Kategorie 3 mit Performancelevel d nach EN 13849 für die Sicherheitsfunktionen STO, SLS und SLT. Auch entsprechende C-Normen für verschiedenste Maschinentypen werden damit abgedeckt.

Die wesentliche Sicherheitsfunktion des KFM Safety ist das automatische Erkennen von Hindernissen. Damit werden Verletzungen des Benutzers beim Schließen der Sicherheitstüren sicher verhindert. Ein wichtiges Kriterium bei der Konzeption war die Reduzierung der Gesamtkosten der Schutzeinrichtungen auf ein Minimum. Mit dem KFM Safety können die Anwender auf Zusatzkomponenten wie Lichtschranken oder Sicherheitskontaktleisten sowie eine damit einhergehende aufwändige Installation und Verkabelung verzichten. (mz)

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