Von einer Augmented-Reality-Lösung für die visuelle Inspektion über ein IoT-Portal zur Fernsteuerung von Prozessen und Anlagen bis hin zu einer Bildverarbeitungssoftware für das Finden und Identifizieren von Objekten – wir zeigen Ihnen sieben Software-Neuheiten.
KI-gestützte visuelle Inspektion mit Vuforia Step Check von PTC.
(Bild: PTC)
KI-gestützte visuelle Inspektion
PTC hat seine Augmented-Reality-Lösung Vuforia um eine Komponente erweitert, die die visuelle Inspektion in der Fertigung unterstützen und vereinfachen soll. Step Check führt Mitarbeitende mit kontextsensitiven Arbeitsanweisungen Schritt für Schritt durch die Inspektionsaufgaben. Die Anweisungen werden auf dem zu prüfenden physischen Produkt eingeblendet.
Zudem soll Step Check unsachgemäße Montagen, fehlende oder falsch ausgerichtete Teile sowie ähnliche Fehler auf Basis von Künstlicher Intelligenz (KI) erkennen. Dank farbcodierter Grafiken, die Step Check in Echtzeit auf dem betreffenden Teil oder Produkt anzeigt, sollen die Mitarbeitenden auf einen Blick sehen, ob dieses den Prüfschritt bestanden hat.
Darüber hinaus dokumentiert Step Check automatisch die Prüfergebnisse und erstellt Dashboards zur Analyse der durchgeführten Prüfungen.
Accon-Easylog ist ein leistungsstarker Datenlogger von Delta Logic, der in der neuen Version 2.6 die aktuellen Siemens-Standards mit Blick auf Firmware und Sicherheitsprotokolle unterstützt.
(Bild: Delta Logic)
Delta Logic hat eine neue Version seines Datenloggers Accon-Easylog veröffentlicht. Version 2.6 ist für die Betriebssysteme Windows 11 und Windows-Server 2022 freigeben, weitere neue Features der Software sollen die Datensicherheit erhöhen und Support für die aktuellen Standards von Siemens bieten.
Der Datenlogger kommt in vielen Anwendungen der Industrie 4.0 zum Einsatz. Die speziell für Siemens-Umgebungen entwickelte Software erfasst Daten u.a. aus allen aktuellen und verfügbaren Siemens-S7-SPSen, dokumentiert und visualisiert sie. Das Programm ist laut Hersteller schnell installiert und auch ohne besondere Vorkenntnisse betriebsbereit und verwendbar. Bei der Datenausgabe haben Anwender die Wahl zwischen dem CSV-Format, dem Speichern in einer SQL-Datenbank oder der Übermittlung an ein Arburg-Leitrechnersystem (ALS) zur Archivierung.
Fernüberwachung und -steuerung per Web und App
Das IoT-Portal Conta-Supervision bietet unabhängig von bestehenden IT-Netzwerken einen Echtzeitzugriff auf die Prozessdaten von 4G-Modulen und erlaubt deren Fernsteuerung.
(Bild: Conta-Clip)
Conta-Clip ergänzt seine Lösungen zur Fernüberwachung und -steuerung von Prozessen und Anlagen durch das neue IoT-Portal Conta-Supervision. Nutzer können damit jetzt in Echtzeit über Webbrowser oder App auf Prozessdaten zugreifen und die 4G-Kommunikationsmodule GSM-PRO2 steuern. Die Lösung funktioniert unabhängig von bestehenden IT-Infrastrukturen und auch in nicht vernetzten Bereichen.
Daten von Sensoren werden kontinuierlich aktualisiert und kritische Zustände mit Push-Nachrichten gemeldet. Die Ausführung von Steuerungsbefehlen wird separat bestätigt. Nutzer erhalten direkten, übersichtlichen Einblick in kritische Prozesse und können Ausfallzeiten minimieren. Das System lässt sich modular erweitern und bildet auch die Daten von Schnittstellenerweiterungen für die Kommunikationsmodule ab. Die GSM-PRO2-Module werden in verschiedensten Bereichen eingesetzt.
Web-basiertes Servicing-System
Ein neues Service-Angebot von Al-Ko ermöglicht es, Al-Ko Geräte aus der Ferne zu monitoren und zu optimieren. Dabei sollen sich die Systeme so bedienen lassen, als wäre man tatsächlich selbst vor Ort.
Al-Ko Remote Control bietet Nutzern damit ein großes Einsparpotenzial, denn neben der reinen Bedienung sind auch viele Wartungs- und Serviceaufgaben bequem und auf intuitive Weise per Fernzugriff möglich, so der Hersteller. Lange Anfahrten von Service-Personal sollen überflüssig werden: Das spart Zeit, Kosten und auch Ressourcen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Al-Ko Remote Control schon bei der Inbetriebnahme eines neuen Geräts zu verwenden und sich von Experten unterstützen und anleiten zu lassen.
Echtzeit- und historische Daten geben im Abgleich einen Überblick über den Betrieb, erleichtern die Fehleranalyse und helfen bei Entscheidungsprozessen. Nicht zuletzt bieten die Daten die Basis dafür, die Anlageneffizienz fortlaufend zu verbessern und somit Energie zu sparen.
Erste Messergebnisse binnen 10 Minuten
AT bietet mit AT Solution Package ein vollumfängliches Software-Paket, das für Nutzer der AT-3D-Sensoren und Infrarot-Kameras eine All-in-One-Lösung darstellen soll.
(Bild: AT – Automation Technology)
Geringer Installationsaufwand, zeitnahe Inbetriebnahme, optimiertes Time-to-Market: AT hat mit seinem AT Solution Package ein vollumfängliches Software-Paket auf den Markt gebracht, das für Nutzer der AT-3D-Sensoren und Infrarot-Kameras eine All-in-One-Lösung darstellen soll. Das neu entwickelte Software Development Kit (cxSDK) eint alle bisherigen Software-Features an einer Stelle und beinhaltet zudem auch zahlreiche zusätzliche Tools, mithilfe derer die Kunden ihre neuen Sensoren binnen zehn Minuten in Betrieb nehmen können.
Stand: 08.12.2025
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Backup und Disaster Recovery in der automatisierten Produktion
Auvesy-MDT erweitert die umfangreiche Liste von Automatisierungsgeräten. Die Software Octoplant erstellt nun Backups inklusive detaillierter Änderungserkennung und Changelogs von Siemens Sinumerik One, dem CNC-System für hochproduktive Werkzeugmaschinen.
Das Unternehmen will so konsistente und effiziente Produktionsprozesse ermöglichen, die sich zum einen leicht überwachen lassen und zum anderen einfach optimiert werden können. Das gilt vor allem, wenn Geräte unterschiedlicher Hersteller beim Produktionsprozess zum Einsatz kommen. Octoplant integriert herstellerübergreifend alle gängigen Produktionsgeräte, versioniert und verwaltet in einem zentralen Datenarchiv die Projekt- und Konfigurationsdaten der heterogenen Produktionsumgebung. Mit der Versionsverwaltung sollen Anlagenbetreiber immer einen sicheren und schnellen Zugriff auf das aktuell laufende Programm haben sowie alle durchgeführten Änderungen, damit sie im Bedarfsfall ihre Produktionsanlage schnellstmöglich wiederherstellen können. Zu den unterstützen Geräten gehört nun auch die Siemens Sinumerik One. Um die Projekte zu integrieren, muss lediglich ein Plugin installiert werden.
Deep-Learning einfach nutzen
Das Tool „Objekt finden“ lokalisiert trainierte Objektklassen und identifiziert sie mit einem umschreibenden Rechteck (Bounding Box).
(Bild: MVTec Software)
Mit MVTec Merlic, einer Software für die industrielle Bildverarbeitung (Machine Vision), soll es auch ohne Programmierkenntnisse möglich sein, komplette Bildverarbeitungsanwendungen sowohl zu erstellen als auch zu lösen. Bei der neuen Version 5.3 dürfen sich Kunden zum einen auf ein neues Deep-Learning-Feature freuen. Zum anderen wurde die Nutzerfreundlichkeit weiter gesteigert. Die Weiterentwicklungen zahlen auf das Ziel ein, auch Machine-Vision-Einsteigern eine leistungsfähige Bildverarbeitungssoftware anzubieten.
In der neuen Version 5.3 von Merlic ist das Deep-Learning-Feature Object Detection enthalten. Es ermöglicht das Finden und Identifizieren von Objekten. Das neue Tool ergänzt die bereits in Merlic integrierten Deep-Learning-Technologien Anomaly Detection, Classification, Deep OCR und Global Context Anomaly Detection.