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Einsatz für Wärmemanagement bei Gebäuden und Fabriken
Die Technologie soll dann nicht nur für das Monitoring von Öl- und Gasleitungen, sondern auch für weitere industrielle Anwendungen einsetzbar sein, zum Beispiel bei Gebäuden. Große Büro- oder Industriebauten haben einen hohen Bedarf an Heizenergie. Sie sollte auch im Gebäude bleiben und nicht durch schlecht gedämmte Bereiche der Fassade oder des Dachs verloren gehen. Mithilfe der Drohnen können die Forscher nah an Gebäude heran fliegen und so Dächer und Fassaden genau inspizieren.
Die Kameras der kleinen Fluggeräte machen via Infrarot Bilder der Wärmeabstrahlung der Gebäude und kombinieren diese mit Fotos im sichtbaren Bereich des Spektrums. Aus diesen Daten wird ein dreidimensionales Modell errechnet: „Hot Spots“, also Bereiche, in denen Wärme verloren geht, können so aus der Luft lokalisiert werden. Der Betreiber kann daraufhin die Wärmelecks abdichten, die Umwelt entlasten und Kosten sparen.
Drohnen behalten Oberleitungen im Blick
Eine weiteres mögliches Einsatzgebiet für die Drohnen sind Oberleitungen. Diese gibt es nicht nur für Züge, sondern auch für Lastwagen, die umweltschonend elektrisch betrieben werden – wie beim E-Highway. Hierbei haben Drohnen die Leitungen von oben im Blick. Die Copter fliegen die Trassen ab und machen in regelmäßigen Abständen Fotos, die später am Computer ausgewertet werden. Ob Fremdkörper auf den Drähten, durchhängende Leitungen oder defekte Masten: Durch einprogrammierte Parameter erkennt die Software, ob und wann sich ein Schaden anbahnt. So können Ausfälle im Vorfeld verhindert werden.
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