Edge Computing Siemens will mit Pixeom Edge Technologie einkaufen
Mit der geplanten Übernahme der Edge Technologie des amerikanischen Unternehmens Pixeom möchte Siemens sein Industrial-Edge-Angebot um Software-Komponenten für die Ablaufumgebung von Edge Apps sowie für das Geräte-Management stärken.
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Um das entstehende Ecosystem Siemens Industrial Edge, welches die flexible Bereitstellung sowie Nutzung von Edge Apps ermöglichen soll, zu stärken, plant der Siemens-Konzern die Übernahme der Edge Technologie der Firma Pixeom. Verwendet werden soll die Technologie in der Business Unit Factory Automation, welche Teil von Siemens Digital Industries ist. Pixeom, mit Standorten in San José, Kalifornien und Udaipur, Indien beschäftigt 81 Mitarbeiter weltweit. Der Abschluss der Transaktion ist für das vierte Quartal 2019 geplant. Beide Unternehmen vereinbarten Stillschweigen über finanzielle Details der Transaktion.
Mit Industrial-Edge-Ecosystem Produktionsdaten effizienter nutzen
Ziel des Siemens-Ecosystems soll es sein, dass beispielsweise durch geeignete Apps Daten an der Maschine lokal analysiert und relevante Daten an das überlagerte Industrial-Edge-Management-System für globale Analysen gesendet werden können.
SPS 2019
Das zeigt Siemens auf der SPS 2019
Ralf-Michael Franke, CEO der Business Unit Factory Automation, sagte dazu: „Zukunftstechnologien wie Edge Computing eröffnen in der Automatisierung neue Möglichkeiten.“ Man wolle laut Siemens ein offenes Edge Ecosystem schaffen, von dem Unternehmen jeder Größe profitieren können.
Siemens setzt auf IT-Standard Docker
Siemens setzt dabei auf die Standard Container-Technologie „Docker“: Das Bereitstellen von Apps im Management System wird dadurch einfach möglich sein sowie das Nachladen von Funktionalitäten und Updates der Edge-Geräte in der Fabrik von zentraler Stelle.
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