Das Unternehmen hat vier Erfinderinnen und neun Erfinder als „Inventors of the Year“ ausgezeichnet. Mehr als die Hälfte der prämierten Innovationen nutzt künstliche Intelligenz.
13 Personen hat Siemens dieses Jahr mit dem Preis "Inventors of the Year" ausgezeichnet, darunter beispielsweise Ines Ugalde Diaz, die in der Kategorie Newcomer geehrt wurde.
(Bild: Siemens)
Siemens hat 13 herausragende Forschende als „Inventors of the Year“ ausgezeichnet. Das Unternehmen vergab den Preis in sechs Kategorien: Newcomers, Open Innovation, Outstanding Invention, Design and User Experience, der PhD-Award sowie Lifetime Achievement. Die Preisträgerinnen und Preisträger stammen aus Deutschland, den USA, Spanien und Mexiko. Peter Körte, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, Chief Technology Officer und Chief Strategy Officer, sagt dazu: „Die diesjährigen Gewinner verbessern mit ihren Erfindungen viele verschiedene Bereiche unseres täglichen Lebens – sei es mit intelligenterer Bahn-Infrastruktur, stabileren Stromnetzen oder patientenfreundlichen Mammografie-Geräten.“
Für eine Nominierung müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein: Neben bisherigen Erfolgen, wie erteilten oder eingereichten Patenten, sind auch der Beitrag zum Geschäftsumsatz, der messbare Geschäftserfolg und die Bedeutung für strategische Partnerschaften entscheidend.
Von Roboter-Greifarmen und Stromnetzen bis zu „Safety Bubbles“
Die ausgezeichneten Erfindungen zeigen, wie Technologie den Alltag verbessert – und künstliche Intelligenz (KI) spielt dabei eine große Rolle. Eine mit dem „Newcomers“-Preis ausgezeichnete Innovation nutzt KI, um Roboter-Greifarme durch präzise Objekterkennung griffsicherer zu machen. Ein anderer Gewinner hat die Batterie-Produktion nachhaltiger gestaltet: Seine Lösung verwendet Sensordaten mit Zeitstempeln, um die Produktionshistorie eines Materials zu analysieren. Auch eine Erfinderin von Siemens Healthineers freute sich über einen „Newcomers“-Preis: Ärztinnen und Ärzte könnten künftig durch ihre Erfindung eine 3D-Darstellung der Blutgefäße und ein 4D-Video nutzen, das den Verlauf von Kontrastmitteln in Echtzeit sichtbar macht. Das kann bei der Planung und Durchführung von Eingriffen an Blutgefäßen unterstützen.
Eine „Outstanding Invention“ überzeugte mit einem KI-Algorithmus, der Gebäudemanagement-Daten in den Siemens-Standard überführt und dabei den Aufwand um bis zu 70 Prozent senkt. Der andere Preis in dieser Kategorie ging an ein Dreierteam, das sicherheitskritische Bahnprogramme unkompliziert und sicher in der Cloud auf Standardcomputern ausführbar macht.
KI treibt auch die Energiewende voran: Mit dem „PhD-Award“ wurde ein Verfahren ausgezeichnet, das die Auslastung lokaler Stromnetze vorhersagt. Selbst bei begrenzter Datenbasis liefert es präzise Ergebnisse.
Der Preis für „Design and User Experience“ ging an zwei UX-Designer von Siemens Healthineers, die mit der Gestaltung eines neuen Mammografiegeräts dazu beigetragen haben, Arbeitsabläufe für medizinisches Personal ergonomischer und Untersuchungen für Patientinnen und Patienten komfortabler zu machen.
Für sein Lebenswerk ist ein Forscher von Siemens Healthineers ausgezeichnet worden, der unter anderem KI-Algorithmen für die automatische Erfassung und Kategorisierung von Gewebe, Organen und Anatomien einsetzt. Dies hilft, bildgebende Diagnostik zu automatisieren und kann Ärztinnen und Ärzten beim Lesen und Interpretieren von klinischen Bildern unterstützen. Die zweite Auszeichnung für ein Lebenswerk ging an einen Erfinder, der virtuelle Schutzzonen für Fabrikhallen entwickelt hat. Diese „Safety Bubbles“ zeigen den benötigten Mindestabstand zu Maschinen an und schützen so die Beschäftigten vor Zusammenstößen mit Robotern.
Dieses Jahr wurde erstmals ein Startup-Unternehmen ausgezeichnet und erhielt den Preis in der Kategorie „Open Innovation“: Die Riiico GmbH, ein Anbieter auf der offenen digitalen Geschäftsplattform Siemens Xcelerator, kann Scan-Daten ganzer Fabrikhallen in digitale Zwillinge verwandeln. Die KI erkennt, extrahiert, optimiert und transformiert jedes gescannte Objekt individuell in sein digitales Abbild. Das beschleunigt die Vorbereitung von Fertigungssimulationen um bis zu 80 Prozent.
Forschung und Entwicklung bei Siemens
Die „Inventors of the Year“ speisen sich aus einem großen Pool: Rund 53.000 Menschen arbeiten aktuell bei dem Unternehmen im Bereich Forschung und Entwicklung. Im Geschäftsjahr 2024 verzeichnete es insgesamt 5.250 Erfindungen, das sind etwa 24 Erfindungen pro Arbeitstag und drei Prozent mehr als im Vorjahr. Die Firma hat nach eigenen Angaben im abgelaufenen Geschäftsjahr 2.900 Patente angemeldet und verfügt insgesamt über rund 45.000 erteilte Patente. Die Investitionen in Forschung und Entwicklung betrugen rund 6,3 Milliarden Euro, was einem Zuwachs um drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Stand: 08.12.2025
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