Funkkommunikation

So entsteht bester Kompost - eine Funklösung hilft

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Störungsfreier Parallelbetrieb mit anderen Funksystemen

Zur Optimierung des Prozesses nutzen die Anwender des Öfteren einen Schlauchtrommelwagen, der der Bewässerung während des Umsetzvorgangs dient. Die Trommel, auf der ein 200 m langer Schlauch mit einer Durchflussmenge von bis zu 1000 l/min aufgewickelt ist, wird in der Nähe eines Wasseranschlusses positioniert. Danach schließt ihn der Anwender an den Umsetzer an. Die Maschine spult den Schlauch, der durch den anliegenden Spanndruck an der Trommel straff gehalten wird, dann durch die Vorwärtsbewegung ab. Nimmt der Umsetzer einen Richtungswechsel vor, dreht ein an der Maschine montiertes Gelenk den Schlauch entsprechend. Ein induktiver Näherungsschalter erkennt den Richtungswechsel. Wenn der Umsetzer in die nächste Miete fährt und sich wieder in Richtung des Schlauchtrommelwagens bewegt, erhält dieser ein Signal zum Aufwickeln des Schlauchs.

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Die Signale zur Ein- und Abschaltung des Hydraulikmotors werden mit dem Wireless-MUX-System von Phoenix Contact weitergeleitet. Über die Funklösung ist die Schlauchtrommel direkt mit der Maschinensteuerung verbunden, sodass sie vollautomatisch funktioniert. Der Bediener muss lediglich die Wasserzufuhr ein- und ausschalten, kann sich somit komplett auf den Umsetzprozess konzentrieren.

Zukünftig soll auch die Durchflussmenge erfasst und via Funksystem übertragen werden. Das Wireless-MUX-System kommuniziert 16 digitale und zwei analoge Signale bidirektional, also vom Umsetzer zum Schlauchtrommelwagen und retour. Es ersetzt damit ein 40-adriges Signalkabel.

Aufgrund des Frequenz-Hoppings überzeugt die auf dem Funkstandard Bluetooth basierende Lösung selbst in Umgebungen mit viel Metall durch einen zuverlässigen Datenübertragung sowie den störungsfreien Parallelbetrieb mit anderen Funksystemen. Wireless-MUX bietet sich überall dort an, wo wenige digitale oder analoge Ein- und Ausgangssignale drahtlos mit einer entfernten oder beweglichen Station ausgetauscht werden müssen. Das Funksystem arbeitet im lizenzfreien 2,4-GHz-Frequenzband. Die Wireless-Module lassen sich ohne Software einfach in Betrieb nehmen.

Fazit

„Durch die Verwendung des Wireless-MUX-Funksystems vereinfacht sich die Integration vorhandener oder neuer Signale in die Maschinensteuerung deutlich“, stellt Jens Brinkmann fest, der bei Backhus für die Elektrotechnik zuständig ist. „Das macht die Lösung flexibel und zukunftssicher. Wegen der ausnahmslos positiven Erfahrungen setzen wir auch weiterhin auf die drahtlose Signalübertragung.“

* Benjamin Fiene, Mitarbeiter im Produktmarketing Communication Interfaces, Phoenix Contact Electronics, Bad Pyrmont

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