Elektro-Gadgets

So kommen Elektronikliebhaber auch mit dem Fahrrad auf ihre Kosten

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Smarter als das Smartphone: Fahrradcomputer

Auch wenn der Gadget-Freund noch so sehr auf sein Smartphone schwört, die speziellen Fahrradcomputer sind nicht überflüssig geworden. Ganz im Gegenteil: Sie profitieren von der Smartphone-Technik und werden dadurch immer besser.

Liebhaber technischer Daten wird oft schon die Hardware überzeugen. So können etwa Geräte von Navad nicht nur das Training unterstützen (wieder per ANT+ oder Bluetooth koppelbar), sie bringen auch hochwertige GPS-Sensoren und genaue barometrische Höhenmesser mit. Das Ganze verpackt in stoßfeste, wasserfeste Gehäuse mit handschuhfreundlichem Display und leistungsfähigem Akku für bis zu 15 Stunden Betrieb.

Wenn der kundige Nutzer dann noch hört, dass die Computer mit Navigation per OpenStreetMap ausgeliefert werden, ist er wahrscheinlich schon überzeugt. Die Karte aus der fleißigen Kartier-Community bietet gerade Radfahrern einen riesigen Bestand an Wegen und Touren, die andere Karten nicht aufführen. Durch dynamisches Routing lassen sich zudem eigene Wege entdecken. "Ach, dieser Berg sieht interessant aus. Den fahre ich jetzt mal hoch." Kein Problem: Das GPS-Gerät führt, wenn gewünscht, immer wieder zur ursprünglichen Route zurück.

Action-Cams für bessere Geschichten

Natürlich lässt sich das Fahrraderlebnis im Bike-Park oder auf der Radreise schriftlich im eigenen Weblog verarbeiten. Noch besser bringen aber Bilder und vor allem bewegte Bilder das Erlebte rüber. Gadget-Liebhaber schwören deshalb auf kleine Action-Cams. Die Referenz unter ihnen ist die GoPro. In der nunmehr vierten Generation kommt das Modell "HD Hero 3+" laut Hersteller noch kleiner, leichter und leistungsstärker als ihr Vorgänger daher. Das stoß- und wasserfeste externe Gehäuse bleibt bestehen und kann mithilfe unterschiedlichster Halterungen praktisch überall angebracht werden, etwa am Lenker, vor der Brust oder auf dem Helm. Über WLAN und GoPro-App lassen sich Aufnahmen live am Smartphone oder Tablet verfolgen.

Fester Halt mit Stil

Die ganze Technik muss am Fahrrad sicher und fest montiert werden. Dafür hat sich schon ein richtiger Zubehörmarkt entwickelt. Von der iPhone-Halterung "Patron I5" von BBB über den "Universal-Cockpit-Adapter" von Busch & Müller für Smartphones und Navigationsgeräte bis hin zu aufwendigen, aus dem Vollen gefrästen Halterungen von K-Edge für GoPro-Kameras und Garmin-Computer, gibt es für jeden Einsatzzweck eine Befestigungsmöglichkeit.

Die Tasche "Ultimate6 Pro E" von Ortlieb hält Smartphone oder GPS-Gerät im wasserdichten Klarsichtdeckelfach bedienbar und lässt sich mit Stromwandlern wie dem "USB-Werk" (siehe unten) einfach verbinden, so dass die Elektronik auch gleich über den Dynamo geladen werden kann.

Immer Saft

Und wo kommt der Strom für die ganzen Gadgets her? Wie oben schon geschrieben, kann ein Radfahrer während der Fahrt ordentlich Watt erzeugen. Wenn man davon nur ein kleines bisschen abzwackt, lässt sich damit ein kleines Kraftwerk betreiben: Der Nabendynamo liefert etwa 3 Watt bei einer Geschwindigkeit von 15 km/h. Diese Energie lässt sich über spezielle Ladegeräte nutzen, um die Gadgets direkt oder über einen Akkupuffer zu laden. Diese gibt es bei Busch & Müller unauffällig verpackt im Frontlicht "Luxos" (ab 119 Euro) oder in Form externer Geräte. Das Einstiegsmodell "USB-Werk" für 99 Euro hat bereits einen Pufferakku integriert und versorgt mobile Endgeräte mit selbsterzeugtem USB-Strom.

Wer noch mehr "Saft" benötigt, zapft die Sonne mit den robusten mobilen Solarpanelen von Goal Zero an. Das faltbare Modell "Nomad 13" (159,95 Euro) lässt sich einfach auf dem Rucksack befestigen und lädt Zusatzakkus oder Geräte direkt mit kostenlosem Ökostrom.

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