Energiesparen

So lässt sich Licht bedarfsgerecht regeln und schalten

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Beispiel Bürotag

Anhand einer Tagesverlaufskurve lässt sich das Einsparpotential für einen typischen Bürotag im Sommer darstellen: Morgens um acht betritt der Mitarbeiter sein Einzelbüro. Der Präsenzmelder erkennt die Bewegung im Büro und schaltet Kunstlicht zum natürlichen Morgenlicht hinzu. Im Laufe des Tages verlässt der Mitarbeiter mehrmals das Büro, er geht zur Abteilungsbesprechung, in die Mittagspause und zum Kundentermin. In diesen Zeiten schaltet der Präsenzmelder nach der eingestellten Nachlaufzeit das Kunstlicht komplett aus. In den Zeiträumen, in denen der Mitarbeiter anwesend ist, regelt der Präsenzmelder das Kunstlicht bedarfsgerecht zu, mittags wird also wesentlich weniger Kunstlicht verbraucht als morgens oder abends. Zum Feierabend kann der Mitarbeiter gar nicht mehr vergessen, das Licht auszuschalten, da dies automatisch geschieht. So wird den Tag über viel Energie gespart.

Beispiel Schule

Sehr deutlich wird der Nutzen von Präsenzmeldern auch am Beispiel eines Klassenzimmers: Auf der Fensterseite des Raumes ist es in der Regel wesentlich heller als auf der Seite ohne Fenster. Die eine Seite des Raumes benötigt also früher Kunstlicht als die andere. Der vordere Bereich um die Tafel benötigt eventuell auf Grund der erhöhten Anforderungen für Erkenn- bzw. Lesbarkeit kontinuierliches Kunstlicht.

All diese Anforderungen können mit dem Präsenzmelder PD4-M-3C-TRIO zuverlässig erfüllt werden. Dieser hat sowohl zwei dimmbare als auch einen schaltbaren Kanal: die beiden Lichtbänder des Klassenraumes werden über die dimmbaren Kanäle und die Tafelbeleuchtung wird über den Schaltkanal gesteuert. So ist es möglich, dass die Fensterseite des Raumes weniger Kunstlicht als die Seite ohne Fenster erhält und die Tafel ständig beleuchtet wird. Die Beleuchtung wird nur geregelt, wenn der Präsenzmelder auch Bewegung im Raum detektiert. Wenn keine Bewegung im Raum mehr registriert wird, wird das Licht nach einer vorher definierten Nachlaufzeit ausgeschaltet.

Innerhalb von ca. 1,75 Jahren amortisiert sich in einem durchschnittlichen Klassenraum die Anschaffung des PD4-Trios bereits.

Bewegungs- und Präsenzmelder je nach Anforderung

Für die Anforderungen unterschiedlichster Räume gibt es jeweils optimierte Bewegungs- und Präsenzmelder. Zum Beispiel hat der Wandmelder Indoor 180-R ein integriertes Mikrofon. Dadurch kann in Räumen mit Zwischenstellwänden wie zum Beispiel WCs, in denen nicht jeder Bereich vom Melder erfasst werden kann, der Melder innerhalb der Nachlaufzeit durch ein Geräusch wieder aktiviert werden.

Nicht nur in der Lichtschaltung, sondern auch in weiteren Bereichen der Gebäudeautomation leistet der Einsatz eines Präsenzmelders einen erheblichen Beitrag zur Energieeinsparung: Ein Präsenzmelder kann zum Beispiel auch Heizung und Lüftung nur dann einschalten, wenn sie tatsächlich gebraucht werden. Die Gebäudeautomation ist im gewerblichen und öffentlichen Bereich bereits weit verbreitet, langsam steigt auch im privaten Bereich das Interesse an Automatisierungssystemen. Dabei leisten Präsenz- und Bewegungsmelder ihren Beitrag zur Energieeinsparung in immer mehr Geschäfts- und Wohnhäusern.

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