Ausbildung

So macht Harting Azubis und junge Leute fit für die digitale Welt

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Mittelpunkt der Ausbildung bei Harting ist das 2008 eröffnete und 2015 erweiterte NAZHA (Neues Ausbildungszentrum Harting). Während ihrer Ausbildung dürfen Azubis temporär das fiktive Juniorunternehmen NAZHA Company leiten, Aufträge vergeben und die Erledigung verantwortlich überwachen. Die Company ist Teil der praktizierten Kommunikation auf Augenhöhe zwischen Azubis und Ausbildern, erfahrenen Mitarbeitern und beruflichen Anfängern. Auch im Ausland können Azubis während ihrer Ausbildungsjahre Erfahrungen sammeln.

Neue Berufsbilder für die Digitalisierung

Fachlich gut qualifizierter Nachwuchs ist für Harting die Voraussetzung für den klaren Wachstumskurs. Dabei spiegelt sich die Digitalisierung auch im Ausbildungssektor bei der Zahl der Azubis, den Berufsprofilen und Qualifikationen wider. So wurde in einem Jahrzehnt die Zahl der Auszubildenden und Dualen Studenten auf derzeit 162 verdreifacht. Erlernten 2006 von den 54 Azubis nur drei einen technischen Beruf, ist es ein Jahrzehnt später mit 56 mehr als jeder dritte. Analog dazu stieg die Zahl der Berufsbilder seit Beginn des Jahrzehnts auf über 20. Vor allem Mechaniker, Mechatroniker und Informatiker werden benötigt für das Groß-Projekt Industrie 4.0. „Wir richten unsere Ausbildungs- und Studienangebote am Bedarf des Unternehmens aus“, sagt der Ausbildungsleiter bei Harting, Nico Gottlieb. So wurde der Beruf Elektroniker für Automatisierungstechnik neu aufgenommen, weil „heute mehr Computertechnik in den Maschinen integriert ist. Das wird in diesem Berufsbild besonders berücksichtigt“, weiß Artur Maurer, Ausbilder Elektrotechnik. Maurer entwickelt und konzipiert mit seinen Kollegen auch Kurse im Rahmen von Industrie 4.0.

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