Pilz Software, die verbindet: PNOZmulti Configurator für PNOZmulti Mini & Co.
Bewährtes mit Neuem zu verbinden, das ist der Gedanke hinter dem Konzept des Hardwarespektrums beim Sicherheitsspezialisten Pilz. Bei allen Neuheiten für alle Automatisierungsaufgaben – von einfach bis komplex – setzt der Sicherheitsspezialist auf nur eine Software, eine, die durchgängig und einheitlich konfigurierbar ist.
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Vielfalt erfreut nicht immer. Denn, während man im Lieblingslokal die Vielfalt der Gerichte schätzt, bei Softwaretools ist das ganz anders: Tools in der Automatisierung funktionieren nur zusammen mit einer ganz bestimmten Hardware. Neue Hardware heißt aber nicht nur auch neue Software. Weil etwa die Integration einer Einzelmaschine in eine verkettete Anlage eine komplett andere Sicherheitslösung bedingt, zieht das mehr nach, als nur die notwendige Einarbeitung in eine neue Projektierungssoftware. Mehr Aufwand und höhere Kosten sind die Folge.
Hier nun setzt die Lösung von Pilz an: der Sicherheitsexperte aus Ostfildern hat sein Spektrum an Hardware zwar erweitert, alle Komponenten lassen sich dennoch einheitlich und durchgängig mit dem bewährten Konfigurationstool für das Steuerungssystem PNOZmulti nutzen. Die Folge: Damit lassen sich Automatisierungsaufgaben komplett abdecken – von einfach bis komplex. So gibt es jetzt zur Steuerungsfamilie das konfigurierbare Sicherheitsschaltgerät PNOZmulti Mini, das das Leistungsspektrum nach unten abrundet.
Das kleinste PNOZmulti der Welt
Das PNOZmulti Mini ist die jüngste Erweiterung der Geräte-Familie PNOZmulti, und mit nur 45 mm Baubreite ist es deutlich kleiner als das 134 mm breite PNOZmulti. Zu diesem ist es zu 100 Prozent kompatibel, d. h., es lässt sich ebenfalls mit dem bewährten Softwaretool PNOZmulti Configurator konfigurieren.
Entwickelt wurde das PNOZmulti Mini vor allem für den Einsatz in Einzelmaschinen in allen Bereichen des Maschinenbaus. Neben der Überwachung von Sicherheitsfunktionen wie Not-Halt, von Schutztüren oder Lichtschranken, kann es durch seine Logikfunktionen auch Aufgaben der Maschinensteuerung übernehmen. Wirtschaftlich interessant wird das PNOZmulti Mini, sobald es mehr als zwei Funktionen zu überwachen gilt.
Das Display auf der Frontseite zeigt Informationen zu allen Signalzuständen sowie Einträge des Fehlerstacks an. Klare und leicht verständliche Diagnosemeldungen verkürzen die Fehlersuche und erhöhen die Verfügbarkeit. Darüber hinaus lassen sich Prüfsumme und Erstelldatums des Anwenderprogramms CRC durch einfaches Drücken des Drehknopfes auslesen. Jede zwischenzeitlich vorgenommene Änderung lässt sich so schnell erkennen. Das erhöht die Sicherheit vor Manipulationen, die über die Verdrahtung bei klassischen Lösungen nur schwer erreicht werden kann.
Wie beim PNOZmulti wird das Anwenderprogramm auf einer Chipkarte abgespeichert und lässt sich so auf einfache Weise von einem Gerät auf ein anderes übertragen. Interessant ist dies vor allem im Servicefall, da für den Geräteaustausch kein Softwaretool benötigt wird.
Von einfach bis komplex: durchgängige Hardware ...
Im Jahr 2002 brachte Pilz mit dem PNOZmulti das erste frei konfigurierbare Sicherheitsschaltgerät auf dem Markt: kompakt, modular und mit einer kinderleicht zu bedienenden Konfigurationssoftware. In den vergangenen sieben Jahren wurde es dank zahlreicher Anregungen der Anwender zu einem konfigurierbaren Steuerungssystem weiterentwickelt. Inzwischen bietet die Baureihe PNOZmulti allein vier verschiedene Basisgeräte: die Einstiegsvariante PNOZmulti Mini, dazu erweiter- und vernetzbare sowie zwei branchenspezifische Varianten. Letztere sind mit entsprechenden Softwarebausteinen speziell für den Einsatz in Pressen bzw. Brennersteuerungen ausgelegt. Hinzu kommen viele Sondermodule, etwa zum Erfassen und Überwachen von Drehzahlen. PNOZmulti hat sich in vielen Bereichen der Automatisierungstechnik bewährt – mittlerweile sind mehr als 100.000 Basisgeräte im Einsatz.
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