AMS Analysen-, Mess- und Systemtechnik Spezialist für O2-Analyse feiert 30. Geburtstag

Redakteur: Sariana Kunze

1981 wurde AMS Analysen-, Mess- und Systemtechnik von Stephan Talbot gegründet, entwickelte das Unternehmen Messsysteme rund um die O2-Analyse.

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1987 übernahmen der Physiker Dr. Heinrich S. Grienauer 90 Prozent der Anteile und Dipl.-Ing. Eugen Sarpaczki die restlichen zehn Prozent. AMS entwickelt und baut seit Firmengründung Prozessanalyse-Instrumente nach kundenspezifischen Anforderungen. Ziel ist es, Messungen auch unter schwierigen Bedingungen zuverlässig und zugleich in wirtschaftlicher Weise zu gewährleisten.

Heute biete AMS ein breites Spektrum von Analysatoren für unterschiedliche Messaufgaben. Die unter dem Markennamen Rhadox bekannten Analysatoren bestimmen Wobbezahl, Luftbedarf, Dichte und Heizwert eines gasförmigen Brennstoffs. Die Geräte ermöglichen die zuverlässige und energieeffiziente Steuerung eines Brenners oder die Regelung einer Gasmischeinrichtung zur präzisen Einhaltung von Vertragswerten am Übergabepunkt.

Eine weitere Entwicklung der AMS sind die (EEx-i sicheren) Sauerstoff-Analysatoren für den niedrigen ppm-Bereich. Zur O2 Spurenmessung in technischen Rein- und Prozessgasen bieten AMS Analysatoren mit elektrochemischen- und ZrO2 Sensoren. Zur Spurenmessung im ppm-Bereich kommt die O2 Vol %-Messung.

Zum Produktprogramm gehören auch die ZrO2-Messsonden für die Rauchgasmessung. Sie müssen die Sauerstoffkonzentration und COequivaltent im Rauchgas bei zu einer Temperatur von 1700 °C. Relativ jung im Produktprogramm sind die Kombi-Analysatoren für Spurengase. Sie messen nicht nur den O2-Gehalt hochgenau, sondern erfassen auch Spuren toxischer Begleitgase oder Verunreinigungen. Als Alternative zur herkömmlichen Versorgung von FID‘s und Gaschromatographen mit Nullluft aus Druckgasflaschen bietet AMS die Nullluftgeneratoren an.

Jüngste Entwicklung ist ein neuartiger Gasanalysator auf Basis eines thermisch modilierten Wärmeleitfähigkeits-Detektors mit Fourier-Transformation des Sensorsignals. Er ermöglicht eine Erweiterung der klassischen WLD‘s auf wenigstens drei oder vier Gaskomponenten. Anawendungsbeispiele sind die Überwachung von Heizwert, Dichte und Methangehalt in Biogas oder Erdgas.

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