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Digitaler Zwilling

SPS-Programm am digitalen Zwilling prüfen

| Redakteur: Rebecca Näther

Mit der Software PLC-Lab von MHJ-Software kann ein vereinfachter digitaler Zwilling (Simplified Digital Twin) in 2D erstellt und für den Test von SPS-Programmen verwendet werden.

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In der Software PLC-Lab können Maschinenbauer und SPS-Programmierer einen vereinfachten digitalen Zwilling (Simplified Digital Twin) in 2D erstellen und für den Test von SPS-Programmen verwenden.
In der Software PLC-Lab können Maschinenbauer und SPS-Programmierer einen vereinfachten digitalen Zwilling (Simplified Digital Twin) in 2D erstellen und für den Test von SPS-Programmen verwenden.
(Bild: MHJ-Software)

Folgende Elemente stehen im 2D-Baukasten zur Verfügung: Schalter, Lampen, Endschalter, Geometrische Formen (Dreieck, Rechteck, Ellipse), Rohrleitungen, Zylinder, Förderelemente, Flüssigkeit, Tachoanzeige, Beschriftungen. Die Elemente verfügen über physikalische Eigenschaften wie z.B. Schwerkraftabhängigkeit, Elastizität, Oberflächenreibung, Dichte und Magneteigenschaften. Mit Hilfe von Verbindungselementen wie z. B. Drehgelenken (mit Motor), Stangenverbindungen, Rad-Verbindungen (mit Motor) und Linearantrieben, können die Objekte miteinander gekoppelt und dynamisiert werden. Die Möglichkeit, beliebige Körper aus einzelnen Objekten zu bilden, schafft Flexibilität beim Erstellen von Anlagen. Die Software eignet sich für hochauflösende Bildschirme, denn das gesamte Userinterface inkl. der virtuellen Anlage wird durch Vektorgrafik dargestellt. Das Vergrößern und Verkleinern ist ohne Qualitätsverluste möglich.

Virtuelle Maschine mit realer Steuerung oder Software-SPS koppeln

Eine mit der Software erstellte virtuelle Maschine kann mit einer realen Steuerung oder Software-SPS gekoppelt werden. Beim Datenaustausch werden die Sensordaten in die Steuerung geschrieben. Ausgangssignale werden gelesen und den Objekten auf der Zeichenfläche zugewiesen. Dadurch kann der SPS-Programmierer sein Steuerungsprogramm nahezu vollständig auf Funktionsfähigkeit überprüfen, ohne dass ihm die reale Anlage zur Verfügung steht.

Nachfolgende Systeme werden von dem Produkt unterstützt: S7-300/400, S7-1200/1500, Logo! (ab 0BA7) von Siemens, PLCSIM300 (Simatic-Manager ab V5.5), PLCSIM300, PLCSIM1200, PLCSIM1500 (TIA Portal ab V13), WinSPS-S7 und Grafcet-Studio (von MHJ-Software).

Virtuelle Anlagen für Vorabinbetriebnahme nutzen

Die Zielgruppen der Software sind Maschinenbauer und SPS-Programmierer, welche die virtuellen Anlagen von PLC-Lab für eine Vorabinbetriebnahme und somit zum Funktionstest der SPS-Programme nutzen.

Software für Bildungseinrichtungen nutzbar

Des Weiteren kann die Software in Bildungseinrichtungen (Schulen, Hochschulen, Ausbildungswerkstätten) oder Firmen, die SPS-Kurse anbieten, zum Einsatz kommen. Damit sind Dozenten in der Lage, maßgeschneiderte Simulationsumgebungen zu schaffen und somit den Praxisbezug und die Vielfalt der Aufgabenstellungen und Übungen zu erhöhen.

Lizenzierung und Betriebssystem

Bei der Lizenzierung sind Einzellizenzen oder Floating-Lizenzen (über das lokale Netzwerk oder über eine Cloud) möglich. Für die Software ist ein PC mit Windows Betriebssystem (Windows 7, 8, 10) erforderlich.

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