Bedienen & Beobachten Standard-Visualisierung steigert Durchsatz und Qualität im Stahlwerk

Redakteur: Reinhard Kluger

Eine zentralisierte Standardlösung zum Visualisieren und Erfassen von Daten in einem Stahlwerk erlaubt schnelle Zugriffe auf wichtige Prozess-Informationen. Die Folge: schnellere Entscheidungen und höhere Betriebssicherheit.

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Einheitliche Bedienphilosophie, zentrales Projektieren und zentralisiertes Verwalten der Software, für einen Stahlproduzenten wie Arcelor in Bremen zahlt sich das rasch in barer Münze aus. Immer die neueste Technik, ständig verbesserte Betriebssicherheit und schnellere Installationszeiten, für Arcelor ist das stets oberstes Gebot. Beraten von der ebenfalls in Bremen ansässigen SEGNO Industrieautomation entschied sich der Stahlproduzent bereits in der Auswahl- und Produktfindungsphase beim Pilotsystem für eine Lösung auf Grundlage des Visualisierungssystems InTouch von Wonderware. Ausschlaggebend für die Entscheidung: die einfache, intuitive Bedienbarkeit, die den Aufbau von eigenem Know-how im Werk ermöglicht, sowie die Sicherheit der Produktweiterführung und Weiterentwicklung eines internationalen Softwareanbieters wie Wonderware.

Konfigurationskonzept für den Bereich Stranggussanlage. (Archiv: Vogel Business Media)

Die fünf eigenständigen Produktionsbereiche Entschwefelung, Metallurgisches Zentrum, Konverter (LD-Anlage), Strangguss und Längsteilanlage wurden daraufhin jeweils mit einer eigenen Visualisierung auf Grundlage von InTouch für Terminal Services ausgestattet, um eine einheitliche Bedienung aller Anlagenteile zu realisieren. Dabei wurden alle fünf Applikationen auf der Basis von Werkstandards erstellt, die im laufenden Betrieb von einem Punkt aus gepflegt werden. Das gesamte System ist redundant ausgelegt.

„Fahren“ der Anlagen ohne Zeitverzug