Bedienelemente

Stapeln und Heben: so macht das Spaß

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Joystick mit Stärken

Still-Fachpressesprecher Jürgen Wrusch ergänzt: „Auf Wunsch lassen sich die einzelnen Wippen und Tasten auch anders belegen, so dass der Anwender seine Anbaugeräte nach Einsatzfall optimiert bedienen kann.“ Er weist darauf hin, dass für Still der Anwender im Mittelpunkt steht und daher der Elobau-Joystick so ausgeführt ist, dass er sich beim Mieteinsatz des Staplers oder einem veränderten Anwendungsfall auch nachträglich als komplette Bedieneinheit gegenüber anderen Optionen wie zum Beispiel Fingertip-Schalter ein- und auswechseln lässt.

Für den Einsatz des Elobau-Griffs sprechen jedoch zahlreiche Stärken, wie Jürgen Wrusch hervorhebt: „Der Griff erlaubt der Bedienhand eine angenehme Ruhelage und schont das Handgelenk. Zudem erhält der Bediener ein haptisches Feedback auf ausgeführte Funktionen. Da der Joystick mit einem Handschuh bedient werden kann, eignet er sich für Arbeiten in Kühlhäusern und durch seine Dichtheit nach IP 55 auch für nasse Umgebungen.

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Auf die inneren Werte kommt es an

Zahlreiche konstruktive Veränderungen haben dabei im Inneren des Griffs stattgefunden. Zum Beispiel verfügt der Joystick JV über einen Sockel aus hochtechnischem Kunststoff, einem Polyamid mit 50-prozentigem Glasfaseranteil. Damit orientiert sich Elobau am hohen Niveau der Automobilindustrie, die das stabile und langlebige Material vielfach verwendet, zum Beispiel für Komponenten im Motorraum oder auch im Fahrwerks- und Antriebsbereich.

Stefan Höß erklärt: „Elobau hat den Vorteil, dass die komplette Prozesskette vom Werkzeugbau bis zum Spritzguss inhouse abgedeckt wird. Auf Grund unseres dadurch vorhandenen Know-hows konnten wir diesem Wunsch von Still nachkommen. Das könnte ein ausschlaggebendes Kriterium gewesen sein, mit dem Elobau gegenüber anderen Anbietern punkten konnte“, mutmaßt der Projektleiter.

Für den Einbau in die Armlehne des Gegengewichtsstaplers musste zudem die Einbauhöhe des Griffs minimiert werden – was mit verschiedenen Details gelungen ist. Zum Beispiel wurde das CAN-Modul, über das die Kommunikation mit dem Fahrzeug stattfindet, neu konzipiert. Während es bisher unten am Joystick angebracht war, wird es nun an die Seite gesetzt.

Alles für die Sicherheit

Eine weitere Anforderung war, die Signale wegen der Sicherheitsrichtlinien im Fahrzeug durchgängig redundant auszuführen. Um das zu gewährleisten, wechselte Elobau die im bisherigen Joystick verbauten Microtasten gegen andere Standardelemente aus, wie das analoge Daumenrad. Stefan Höß erklärt: „Wir haben einen speziellen Betätiger entwickelt, der aus der ursprünglich drehenden Bewegung des Rades einen Drucktaster macht. So steckt hinter jeder Wippe jetzt ein solches zuverlässiges Daumenrad. Das analoge Stellelement ist mit zwei Sensoren ausgestattet, die sich gegenseitig überwachen und so ein sicheres Signal liefern.“

Auch die Resistenz gegenüber elektromagnetischen Einflüssen ist sichergestellt. Die berührungslos mit einem Magneten angesteuerten Elemente sind langlebig und zuverlässig, aber natürlich bei dem minimal definierten Bauraum etwas empfindlich gegenüber Fremdmagneteinfluss. Um diesen sicher auszuschließen, entwickelte Elobau auch dafür eine passende Lösung: Bei den analogen Stellelementen für Fahrtrichtung, Neigung und Querschub übernimmt ein bei den Standardelementen integrierter Lagerring die magnetische Abschirmung. Bei Hupen- und Funktionstaste, die nahe unter der Griffoberfläche liegen, wurden zusätzliche Abschirmbleche angebracht

Eine weitere Anforderung von Seiten Still war, dass die Bedieneinheit komplett abgedichtet ist. Es darf von außen keine Feuchtigkeit ins Innere der Konsole bzw. des Adapters und somit zur Elektronik eindringen. „Diesbezüglich haben wir viel Aufwand betrieben, um alle Komponenten gegeneinander abzudichten“, berichtet Stefan Höß. „Ein Highlight ist der neue Faltenbalg des Joysticks, der aus designtechnischen Gründen unsichtbar eingebaut ist. Damit die Dichtigkeit gewährleistet ist, haben wir sogar für die Funktionsbeleuchtung eine spezielle Lösung mit abgedichteter Lichtleitertechnik realisiert.“

So lag es an Stefan Höß und seinem Team, nahezu das gesamte Innenleben des Multifunktionsgriffes neu zu konstruieren. Aber auch die Außenhaut verlangte dem Team einiges ab. Denn am Griff sind sowohl Spritzgussteile mit genarbter Oberfläche zu finden, wie verchromte Kunststoffteile und Bereiche mit Hart/Weich-Haptik.

Weitere Bedienvariante mit kleinen Fingertip-Joysticks

Inzwischen wurde auch der neue Multifunktionsgriff in Feldtests bei ausgewählten Kunden getestet. Das ausgereifte Bedienkonzept umfasst aber nicht nur den Griff, der zum einen in der Konsole für den FMX-Schubmaststapler und in die Armablage des Gegengewichtsstaplers eingebaut wird, wie Elobau Key Account Manager Mario Halwachs erklärt: „Zur Bedienung der FM-X-Stapler haben wir auch die optionale Vierhebel-Bedienvariante entwickelt, die mit vier neuen Fingertip-Joystick JFT ausgestattet ist, die erst im vergangenen Jahr auf den Markt kamen. Sie deckt im Prinzip die gleichen Funktionen ab, wie der Multifunktions-Joystick.“

Für Jürgen Wrusch steht fest: „Wir haben die Partnerschaft mit Elobau als offen und lösungsorientiert wahrgenommen. Vom Ergebnis sind wir begeistert.“

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