Digitale Transformation
So schaffen es Unternehmen in die Zukunft

Von Anne M. Schüller 5 min Lesedauer

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Wir leben in Hochgeschwindigkeitswildwasserzeiten. Der digitale Umbruch, unerwartete Ereignisse und permanente Vorläufigkeit fegen fast alle vertrauten Spielregeln weg. Nur der, der die Trends der Zukunft versteht, überholtes Verhalten entsorgt und besseres Neues probiert, liegt fortan vorn. Die Starfish-Methode kann dabei äußerst hilfreich sein.

Die Starfish-Matrix lässt sich für viele Zwecke verwenden, zum Beispiel, um sich von überholten Produkten, Services und Verfahrensweisen zu lösen oder Bestehendes gemeinsam zu optimieren. (Bild:  Anne Schüller)
Die Starfish-Matrix lässt sich für viele Zwecke verwenden, zum Beispiel, um sich von überholten Produkten, Services und Verfahrensweisen zu lösen oder Bestehendes gemeinsam zu optimieren.
(Bild: Anne Schüller)

Weshalb es so viele Unternehmen nicht in die Zukunft schaffen? Symptomatisch dafür ist die Geschichte einer Schreibmaschine. Sie sah gut aus und war ihrer Zeit um Jahre voraus: die Smith Corona PWP 40. Eine ultrakompakte Schreibmaschine, mit der man Rechtschreibkorrekturen ausführen, Suchen/Ersetzen-Befehle eingeben und in Laserqualität drucken konnte. Ein kompaktes kleines Büro sozusagen.

Smith Corona war ein weltweit führender Schreibmaschinenhersteller, hatte Top-Manager mit Bravour-Abschlüssen von Elite-Unis an Bord und war stets gierig auf Innovationen gewesen. 1989 betrug der Umsatz satte 500 Millionen Dollar. 1990 erkannte man den Trend zum PC und ging eine Partnerschaft mit Acer ein. Doch schon ein Jahr später, als der Markt rauer und die Zahlen schlechter wurden, war damit Schluss.