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Thermosensor Thermoelement präzisiert zyklische Werkzeug-Temperierung

| Redakteur: Rebecca Näther

Hotset hat für sein Z-System, eine hochflexible Lösung für die partielle und zyklische Kavitäten-Temperierung, einen Thermosensor mit kurzer Ansprechzeit entwickelt.

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Ein Thermosensor mit kurzer Ansprechzeit verleiht dem Hotset Z-System für die partielle und zyklische Kavitäten-Temperierung eine noch höhere Prozessgenauigkeit.
Ein Thermosensor mit kurzer Ansprechzeit verleiht dem Hotset Z-System für die partielle und zyklische Kavitäten-Temperierung eine noch höhere Prozessgenauigkeit.
(Bild: Hotset)

Wenn in der Kunststofftechnik hochwertige Oberflächen oder feine Mikrostrukturen erzielt werden sollen, können Werkzeugbauer und Spritzgießer das Z-System einsetzen. Gerade in der Serienproduktion von Formteilen für Consumer-Industrie und Automobilbau bietet diese Lösung Pluspunkte, beschreibt das Unternehmen sein Produkt. Nun soll mit dem Thermosensor ein weiterer hinzukommen. Mit dieser Eigenentwicklung möchte der Hersteller seinem System eine noch höhere Prozessgenauigkeit verleihen.

Kavitätssensor bringt High-Speed-Lösung auf nächste Leistungsstufe

Ein Aspekt, der für fast jedes dynamische oder variotherme Werkzeug-Temperiersystem der Spritzgießtechnik von Bedeutung ist, ist der Einsatz von Kavitätsfühlern zur berührungslosen Messung der Temperaturwechsel im Werkzeug, die sich durch kurze Ansprechzeiten bewähren, erklärt der Hersteller. Je reaktionsfreudiger und agiler ein solcher Wärmesensor arbeitet, desto exakter lässt sich die Temperierung steuern und überwachen. Dank des Kavitätssensors soll das System mess- und regeltechnisch auf die nächsthöhere Leistungsstufe springen. Das gilt für beide Regelungsarten der partiell-zyklischen Temperierung – also sowohl den zeit- als auch den temperaturgesteuerten Modus. In beiden Fällen führt der Einsatz des Thermoelements zu einer abermaligen Verbesserung der Prozesssicherheit und der Wiederholgenauigkeit der High-Speed-Lösung.

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Kavitätsfühler erfasst selbst kleinste Temperaturveränderungen

Im Rahmen des werkzeugspezifisch und kundenindividuell ausgeführten Einbaus des Systems – der Installation eines Heißkanalsystems sehr ähnlich – wird das Thermoelement so nah wie möglich an den zu temperierenden Bereich in der Kavitätswandung herangeführt. Damit sitzt der Sensor immer direkt in jener dynamischen Zone der partiell-zyklisch temperierten Masse, die für die Oberflächenqualität des Spritzgussteils ausschlaggebend ist. Hier erfasst der Kavitätsfühler dank seines schnellen Ansprechverhaltens selbst kleinste Temperaturveränderungen und -abweichungen in Nahezu-Echtzeit. Im Bruchteil einer Sekunde werden die Messwerte dann an die Steuerung des Systems weitergeleitet und zur Visualisierung grafisch aufbereitet.

Thermosensor als Systemelement oder Zulieferteil

Für die Entwicklung des Kavitätsfühlers nutzte das Unternehmen neben seinen gesammelten Erfahrungen auf dem Gebiet der Thermodynamik auch seine hauseigenen Kompetenzen in den Bereichen Sensorfertigung und Kalibriertechnik. Die Serienfertigung erfolgt in den modernen Montagelinien der Firma im Produktionswerk Malta. Angeboten wird das Thermoelement zunächst in den industrieüblichen Typen K und J – und zwar sowohl als Komponente des Z-Systems als auch als eigenständiges Zulieferteil für die Hersteller anderer dynamischer oder variothermer Temperierprodukte. Der Wärmesensor lässt sich flexibel an verschiedene Einbausituationen anpassen. Dabei ist es gerade bei schnellen thermodynamischen Prozessen wichtig, die Integration des Kavitätsfühlers hinsichtlich seiner Positionierung und thermischen Ankoppelung möglichst praktikabel und reproduzierbar auszuführen, so erklärt der Hersteller.

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