Life Hacks Tipps gegen die Frühjahrsmüdigkeit

Quelle: ifaa 2 min Lesedauer

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Der Frühling ist da und mit ihm kommt auch wieder Energie? Nicht immer und für jeden, denn zahlreiche Beschäftigte fühlen sich dann müde, antriebslos und weniger konzentriert. Wenn Ende März die Uhren vorgestellt werden, gerät man schnell noch mehr aus dem Takt. Was dagegen hilft. 

Wie Beschäftigte den Arbeitsalltag im Frühling besser bewältigen.(Bild:  Pixabay)
Wie Beschäftigte den Arbeitsalltag im Frühling besser bewältigen.
(Bild: Pixabay)

 „Gerade rund um die Zeitumstellung berichten viele Menschen über Erschöpfung, Unruhe und Konzentrationsprobleme. Der Körper muss sich nicht nur an mehr Tageslicht und wechselnde Temperaturen anpassen, sondern zusätzlich an einen verschobenen Rhythmus“, sagt Nora Johanna Schüth, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft.

Das Phänomen Frühjahrsmüdigkeit

Hinter der Frühjahrsmüdigkeit stehen mehrere Faktoren: Die längere Tageshelligkeit verändert die Hormonbalance, insbesondere die Ausschüttung von Melatonin und Serotonin. Gleichzeitig belasten schwankende Temperaturen den Kreislauf. Die Zeitumstellung kann diese Anpassungsphase zusätzlich verschärfen.
Aus arbeitswissenschaftlicher Sicht spielt das eine große Rolle: Wer müde ist, arbeitet oft unkonzentrierter, reagiert langsamer und macht eher Fehler. Das gilt besonders für Tätigkeiten, bei denen Aufmerksamkeit, Sorgfalt und Präzision gefordert sind. Für Unternehmen ist es daher sinnvoll, diese Phase im Arbeitsalltag mitzudenken. Wenn Beschäftigte schlechter schlafen, unkonzentrierter arbeiten und schneller ermüden, kann sich das unmittelbar auf Produktivität, Qualität und Arbeitssicherheit auswirken.
Die Expertin stellt einfache Maßnahmen vor, die im Arbeitsalltag helfen, die Belastung abzufedern:

  • Tageslicht nutzen: Wer morgens möglichst viel natürliches Licht aufnimmt, unterstützt den Körper dabei, schneller in den neuen Rhythmus zu finden. Schon ein kurzer Fußweg zur Arbeit oder ein Spaziergang in der Mittagspause kann helfen.
  • Bewegung in den Arbeitsalltag integrieren: Kurze Aktivierungsphasen, Dehnübungen oder kleine Wege zwischendurch fördern die Durchblutung und können Müdigkeit spürbar reduzieren. Auch ergonomisch günstig gestaltete Arbeitsplätze unterstützen dabei, leistungsfähig zu bleiben.
  • Ausgewogen essen und ausreichend trinken: Eine abwechslungsreiche, frische und vitaminreiche Ernährung kann dazu beitragen, Energietiefs vorzubeugen. Sinnvoll sind außerdem regelmäßige Mahlzeiten und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
  • Auf Schlafhygiene achten: Gerade rund um die Zeitumstellung helfen möglichst konstante Schlafenszeiten, um den biologischen Rhythmus zu stabilisieren. Auf den Mittagsschlaf sollte in dieser Phase eher verzichtet werden.
  • Spielräume in der Arbeitsgestaltung nutzen: Wo es betrieblich möglich ist, können flexible Arbeitszeiten oder bewusst gesetzte Pausen helfen, die individuelle Leistungsfähigkeit besser zu unterstützen.

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