EATON Übernahme der Moeller Gruppe abgeschlossen

Redakteur: Reinhard Kluger

Jetzt ist es amtlich, das sogenannte Closing ist abgeschlossen, und Moeller gehört mit Brief und Siegel nun der Eaton Corporation, USA. Weil Moeller seine Produkte in erster Linie an Kunden in West- und Osteuropa sowie im asiatisch-pazifischen Raum verkauft, ergänzen sich beide Unternehmen.

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So jedenfalls sehen es die CEOs Theo Kubat, Moeller, und Randy W. Carson, CEO Electrical Group, Eaton Corp. Beide betonten anlässlich der Fachmesse Light & Building in Frankfurt: „Moeller und EATON − besser können zwei Unternehmen nicht zusammenpassen.“

EATON sieht Moeller als Tor zu Europa

Für EATON ist Moeller das Tor zu Europa. „Die Produkte von Moeller und das Vetriebsnetz in Europa und Asien sowie die Produktionsstätten in Osteuropa erweitern unsere Präsenz in den elektrotechnischen Märkten außerhalb der USA“, betonte Randy W. Carson, der in den USA Moeller-Produkte über den EATON-Vertrieb verkaufen will. Für ihn gilt Moeller als starke Marke mit langer Tradition und einem großen Wachstumspotenzial. Moeller erweitere das EATON-Portfolio um eine große Palette mit IEC-Produkten. Ebenso sei durch die Moeller-Übernahme die Marktpräsenz jetzt ausgewogner. Habe man bisher 60 Prozent Umsatz in den USA und 40 Prozent außerhalb gemacht, verschieben sich jetzt die Gewichte. Nun mache man rund 55% mit dem Rest der Welt und nur 45% in den USA.

Der Name Moeller bleibt

Für Moeller habe sich die Konzentration auf die beiden Geschäftssparten Energieverteilung und „Rund um den Motor“ ausgezahlt, sagt Theo Kubat. Auch die Gewinnmarge soll sich deutlich verbessert haben, wie der Moeller-Chef angibt: „Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen stieg von rund 135 Mio. auf kanpp 173 Mio. €.“ Bei der Frage nach der Zukunft des Markennamens, ob Moeller als Marke vom Markt genommen werde, ist die Antwort beider CEOs, eindeutig: „Nein!“

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