Anbieter zum Thema
Vielfältige Auswertemöglichkeiten mittels spezieller Software
Zur weiteren Simulation realer Nutzungsbedingungen lässt sich die übliche Diamantprüfspitze ohne Verlust an Genauigkeit gegen Prüfkörper aus unterschiedlichsten Materialien austauschen. Eine spezielle Software erlaubt sowohl eine komfortable Steuerung und schnelle Programmierung der Messpositionen als auch eine Vielfalt an Auswertemöglichkeiten. Die Messdaten lassen sich nutzerfreundlich in verschiedenster Form grafisch darstellen und mittels Korrekturroutinen auswerten. Ein hochauflösendes optisches System mit Autofokus-Funktion und automatischer Bildgenerierung an den Messstellen runden das Gerät ab.
Kameras mit einheitlichem Softwarekonzept
Asmec setzt seit Jahren auf die USB-Kameras des schwäbischen Herstellers IDS Imaging Development Systems für ihre spezifischen optischen Systeme. Während bisher hauptsächlich die USB2-Serie mit einem CMOS-Sensor und VGA-Auflösung eingesetzt wurde, hat das Unternehmen seit Anfang des Jahres auf die neue und schnelle USB 3.0-Schnittstelle umgestellt. Auf Grund der guten Erfahrungen mit den IDS uEye Kameras und deren einheitlichem Softwarekonzept – alle Kameras von IDS nutzen die gleiche Treibersoftware und gestalten den Wechsel einzelner Kameramodelle oder -familien einfach und zeitsparend - integriert Asmec jetzt die leistungsstarken IDS USB 3 uEye CP Kameras mit dem 1,3 Megapixel Sensor EV76C560 von E2v.
Für größere Bildausschnitte: Sensor mit höherer Auflösung
Neben der verbesserten Datenrate profitiert das System auch vom neuen Sensor, da oftmals eine optische Auswertung von Indentierungen von weit weniger als einem Mikrometer notwendig sind. Hier bietet der EV76C560 durch die höhere Auflösung, die Möglichkeit auch größere Bildausschnitte zu untersuchen. Da der Testbereich mit einer grünen Power-LED ausgeleuchtet wird, ist die Empfindlichkeit des Sensors im Bereich von 500 bis 600 nm ein weiteres Auswahlkriterium. Gerade bei schlecht reflektierenden Oberflächen wie Glas oder Saphirglas macht die herausragende Empfindlichkeit des Sensors den entscheidenden Unterschied.
Kameras steigern Leistungsmöglichkeit der Messsysteme
„Wir nutzen im UNAT eine Autofokus-Funktion zum Scharfstellen, um ganze Fotoserien zu schießen und um die ideale Einstellung für die Messungen zu finden. Die Bilder müssen sich vor allem zügig am PC auswerten lassen und hierfür ist natürlich eine entsprechend hohe Datenübertragungsrate wichtig. USB 3.0 bietet mit einer Datenrate von 400 MByte pro Sekunde erhebliche Vorteile“, berichtet Frank Müller von Asmec Advanced Surface Mechanics. Bereits im Januar 2012 hat das Unternehmen die ersten USB 3 uEye CP Kameras eingesetzt. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Kameras mitsamt Treibern die Leistungsfähigkeit unseres Messsystems noch erhöht haben.“
„Ein entscheidender Vorteil war und ist zudem, dass wir auf Grund des einheitlichen Softwarekonzepts, das sowohl die USB 2.0 als auch die USB 3.0 Kameras von IDS nutzen, keinerlei Neuprogrammierungen vornehmen mussten. Der Umstieg von USB 2.0 auf die neuen Modelle mit USB 3.0-Schnittstelle war somit ein Kinderspiel. Zeitliche Einbußen in der Herstellung des verbesserten Systems konnten wir somit komplett ausschließen“, fasst Frank Müller zusammen.
* Bettina Ronit Hörmann, Media Communications Manager, IDS
(ID:42389573)