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Trends von Anfang an begleiten
Ritchie Logan, Vice President Business Development bei Odos Imaging Limited aus Edinburgh, sieht Industrie 4.0 als einen wichtigen treibenden Faktor für Innovationen in der Vision-Branche an: „Industrie 4.0 und die neue Technologie 3D-Time-of-Flight sorgen für eine große Brandbreite bei den Anfragen der Anwender. Das hilft uns neue Lösungen für die Herausforderungen in Verbindung mit Industrie 4.0 und Logistik 4.0 zu entwickeln.“
Die Vision ist für Odos Imaging als weltweit größte Messe der Bildverarbeitung besonders wertvoll, weil „wir hier die Gelegenheit erhalten, erstmals von neuen Trends zu hören und darüber mit Kunden und potenziellen Anwendern zu diskutieren, bevor sie sich etabliert haben“. Außerdem biete die Vision eine gute Chance zum Networking mit anderen Firmen der Branche. Mit Blick auf den Vision Award 2014, den die Firma für „Machine Vision with Depth“, ein auf dem gepulsten 3D-Time-of-Flight-Bildgebungsverfahren basierendes System, erhielt, präsentieren die Schotten Weiterentwicklungen wie die hochauflösende 3D-ToF-Kamera Starform und die Event-Recording-Kamera Starstop mit Freeze-Motion-Funktion. Auf drei wichtige Faktoren wiederum legen die Kunden der LMI Technologies GmbH aus Berlin besonderen Wert: Zuverlässigkeit, schnelle, präzise Messungen und einfache Bedienbarkeit. „Unsere Produkte kommen zur 100 Prozent Inline-Kontrolle zum Einsatz“, erklärt LMI-Geschäftsführer Terry Arden. „Die Kunden verwenden unsere Technik oft in rauer Umgebung.“ Daher müssen die Geräte entsprechend robust ausfallen, damit sie trotz Schwingungen oder Staub sehr gute Performance bieten. Gefragt seien außerdem präzise Messungen auch bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten. Auf der Vision präsentiert LMI ihre neueste CMOS-Technologie (Gocator 2410 Smart 3D Laser Line Profiler, Gocator 3506 Smart 3D Snapshot Sensor), die nach Firmenangaben mit einer Auflösung von zwei beziehungsweise fünf Megapixeln die höchste Auflösung der Branche bieten soll.
Bewegte Objekte schnell erfassen
Die rasche Gewinnung von 3D-Daten auch bei bewegten Objekten spielt für die Kunden von Matrix Vision aus Oppenweiler eine wichtige Rolle. „Unsere Lösung mit 3D-Punktewolkengenerierung in Echtzeit und ausreichender Auflösung deckt diese Anforderungen ab“, sagt der technische Geschäftsführer Uwe Furtner. Für die schnelle Erfassung von 3D-Daten spreche außerdem, dass sie im Industrie 4.0-Umfeld eine wertvolle Ergänzung sei, weil sie sich in vernetzte Umgebungen hervorragend integrieren lasse. Der Anwender könne für eine Qualitätsprüfung die CAD-Daten direkt mit den Ergebnissen der ermittelten Punktewolken online abgleichen. Das Unternehmen zeigt auf der Vision 2016 mit MV Blue Sirius keine reine 3D-Lösung, sondern eine 6D-Kamera, die neben den 3D-Punktewolken auch Bewegungsvektoren und RGB-Farbinformationen liefert. „Neben einer reinen Berechnung der Daten ist unsere Kamera auch in der Lage, Objekte zu erkennen, die sich mit Informationen zu Form, Farbe, Größe und Geschwindigkeit beschreiben lassen“, erklärt der Geschäftsführer. Das Besondere an dieser 6D-Erkennung: Sie erleichtere auch Personen die Anwendung, die keine Erfahrung mit algorithmischer Auswertung besitzen.
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