Messtechnik

Volkswagen setzt messtechnische Analysen für jede Dimension ein

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Automatische Messpunktverteilung mit der Messsoftware.
Automatische Messpunktverteilung mit der Messsoftware.
(Wenzel)
Die Vorteile dieser Methode liegen darin, dass bei der virtuellen Antastung keine Verformung des Bauteils auftritt und dass es keine Einschränkungen der Zugänglichkeit durch eine Tastkugel oder den Schaft eines Taststiftes gibt. Somit können kleinste Merkmale, Hinterschnitte und innenliegende Strukturen dimensional ausgewertet werden, ohne dass das Bauteil dafür zerstört werden muss. Bei der virtuellen Messung ist es möglich, analog der taktilen Messung, Messprogramme zu schreiben und jederzeit wieder aufzurufen. So können Serienmessungen schnell durchgeführt werden. Zudem kann die Anzahl an Messpunkten nahezu beliebig hoch gewählt werden, ohne dass die Messzeit sich durch die steigende Anzahl der Messpunkte merklich erhöht.

Computertomograph verdoppelt Messdurchsatz

Die Abteilung Qualtitätssicherung Kunststofftechnik bei VW Braunschweig verwendet den industriellen Computertomographen exaCT M auch zur Mehrfachmessung von Bauteilen. Dazu werden mehrere Bauteile eines Typs mit Hilfe einer Fixiervorrichtung symmetrisch angeordnet. So wird die Auswertung erheblich erleichtert. Nach dem Scan-Vorgang liegen die Daten der einzelnen Bauteile vor, die in Form einer Palettenmessung ausgewertet werden können. Dazu wird ein bestehendes Messprogramm aufgerufen und wiederholt an den einzelnen Messobjekten ausgeführt. „Durch den Einsatz der Computertomographie-Workstation von Wenzel, konnten wir den Messdurchsatz verdoppeln“, beschreibt Hans-Jürgen Knosalla. „Für die Integration in unsere Abteilung mussten wir den Platzbedarf des Systems beachten. Die exaCT Computertomographen boten für das geforderte Messvolumen den geringsten Raumbedarf.“

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* Svenja Schadek ist Produktmanagerin bei der Wenzel Group

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