Cyberschutz
Warum Security-Retrofit für Maschinen nicht schwer sein muss

Von Sariana Kunze 4 min Lesedauer

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Lediglich zehn Prozent der deutschen Unternehmen sind gegen Cyberangriffe gut abgesichert. Mit der zunehmenden Vernetzung steigt das Risiko weiter. Wie mit Security-Retrofit auch kleine Unternehmen ihre Maschinen und Anlagen einfach schützen können.

In Sachen Cyber-Security hinken vernetzte Produktionen stark hinterher. (Bild:  ©pinkeyes - stock.adobe.com)
In Sachen Cyber-Security hinken vernetzte Produktionen stark hinterher.
(Bild: ©pinkeyes - stock.adobe.com)

Pilz ist es passiert und auch Schmersal wurde Opfer von Ransomware, einem Erpressungstrojaner. Beide Unternehmen sind Anbieter von Automatisierungstechnik und beide sind keine kleinen Betriebe. Diese Fälle zeigen, dass die Bedrohung durch Cyberangriffe real ist. Dennoch unterschätzen viele Unternehmen die Gefahr und sind nicht auf den Ernstfall vorbereitet. Dieser Meinung ist Dr. Stephan Theis, Co-Founder der Data-OS GmbH, Anbieter von Automatisierung für IT-Security: „Bei Pilz und Schmersal war Ransomware im Spiel. Wenn es nur eine infizierte E-Mail oder ein USB-Stick ins Haus schafft, ist die Firewall schon überlistet.“

Definition

Was ist Ransomware?

Das Wort „ransom“ kommt aus dem Englischen und bedeutet auf Deutsch Lösegeld. Genau darum geht es: Ransomware sind Schadprogramme, die Computer sperren oder darauf befindliche Daten verschlüsseln. Die Täter erpressen ihre Opfer, indem sie deutlich machen, dass der Bildschirm oder die Daten nur nach einer Lösegeldzahlung wieder freigegeben werden.