Anschlusstechnik

Warum Verbindungstechnik-Spezialist Multi-Contact die Kabelkonfektionierung optimiert

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Das heißt Sie haben nun vorwiegend auf automatisierte Produktionstechniken umgestellt?

Wir können beides sehr gut: hohe Stückzahlen vollautomatisch produzieren, wobei dies vorwiegend in unserem Werk in Essen passiert, sowie sehr spezielle Designs und kleinere Stückzahlen halbautomatisch oder manuell fertigen. Hier in Weil am Rhein stellen wir viele Industrie- und Automationssteckverbinder oder kundenspezifische Produkte her, zum Beispiel für die Medizintechnik oder die Photovoltaik. Das ist sehr spannend. Unsere derzeitige Stärke liegt im Bereich kleinerer bis mittlerer Stückzahlen, aber wir haben keine Begrenzung nach oben. Ich sehe durchaus Potential für größere Mengen. Ob das dann in Weil oder in Essen produziert wird, hängt vom Produkt ab und muss im Einzelfall entschieden werden.

Konfektionieren Sie nur Aufträge mit Multi-Contact Steckverbindern?

Unsere Kunden profitieren natürlich am meisten, wenn wir MC Steckverbinder konfektionieren. Die Vorteile, dass wir die Produkte kennen und entsprechend ausgerüstet sind, kommen hier am stärksten zum Tragen. Nehmen wir zum Beispiel unseren modularen Steckverbinder Combi-Tac. Die Konfektionierung kann sehr komplex sein. Wenn wir das machen, wissen wir was wir tun. Es treten keine zusätzlichen Kosten für Schulung und spezielle Werkzeuge auf, die ja auch auf die Produkte umgelegt werden. Aber wir verarbeiten auch Beistellungen oder beschaffen selbst Fremdstecker und -kabel. Was wir konfektionieren, ist zweitrangig. Es muss einfach passen für den Kunden und für uns.

Und wo sehen Sie den Vorteil für Multi-Contact?

Bei uns liegen die Vorteile auf der Hand: Wir erreichen eine höhere Fertigungstiefe. Aber die Sache reicht ja viel weiter. Gerade bei der Verwendung unserer eigenen Produkte haben wir schlichtweg Einfluss darauf, dass die Teile korrekt verarbeitet werden und auch entsprechend langlebig sind. Da geht es zum einen um Garantie und Image. Fällt eines unserer Produkte im Feld aus, weil es von einem Dritten nicht korrekt konfektioniert wurde, müssen wir das erst nachweisen. Das fällt oft zuerst auf uns zurück auch wenn der Fehler woanders liegt. Zum anderen geht es aber auch ganz stark um den Anwender. Unsere Produkte müssen einfach funktionieren. Eine fehlerhafte elektrische Verbindung kann eine komplette Anlage still legen, wenn die Stromversorgung oder auch nur ein Freigabesignal unterbrochen wird.

Also spielt der Kundennutzen bei Ihnen eine wichtige Rolle?

Uns geht es vor allem darum, ein guter Partner für unseren Kunden zu sein. Wir wollen nicht nur Produkte bieten, sondern Lösungen. Das fängt bei kundenspezifisch entwickelten Kontaktelementen an, geht weiter bis zur umspritzten Systemlösung und hört bei der Konfektionierung noch lange nicht auf. Wir sind sehr flexibel und auf breiter Ebene für unsere Kunden da. Auf Wunsch bauen wir die konfektionierten Baugruppen auch in ein Gehäuse ein. Unsere Techniker begleiten die Projekte beratend und unterstützen im Rahmen von KVP bei der Optimierung von Produkten. So lässt sich zum Beispiel Potential zur Kostensenkung oder Funktionsverbesserung aufdecken. Kooperation wird bei uns großgeschrieben.

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