Studie Weniger Wechselwilligkeit trotz guter Chancen am Arbeitsmarkt

Quelle: Xing 1 min Lesedauer

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Gerade Fachkräfte finden auf dem aktuellen Arbeitsmarkt viele offene Stellen mit sehr guten Konditionen. Den Job wechseln möchten allerdings momentan nur wenige Beschäftigte.

Ein Jobwechsel kommt für viele Beschäftigte in der aktuellen wirtschaftlichen Lage nicht in Frage. (Bild: ©  contrastwerkstatt - stock.adobe.com)
Ein Jobwechsel kommt für viele Beschäftigte in der aktuellen wirtschaftlichen Lage nicht in Frage.
(Bild: © contrastwerkstatt - stock.adobe.com)

Eine aktuelle Langzeitstudie von Xing hat gezeigt, dass die Jobwechselbereitschaft der Beschäftigten in Deutschland auf 34 Prozent gesunken ist und damit unter dem Niveau der Vorjahre liegt. Laut einer Mitteilung reagieren Erwerbstätige damit auf die anhaltend angespannte Wirtschaftslage vor allem mit einem verstärkten Bedürfnis nach Stabilität und Sicherheit im Berufsleben.

Trotz konjunktureller Unsicherheiten machen sich lediglich acht Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten große Sorgen um einen möglichen Jobverlust, während 63 Prozent davon ausgehen, innerhalb von sechs Monaten eine neue Stelle finden zu können. Besonders hoch bleibt die Wechselbereitschaft bei der Generation Z mit 44 Prozent, gefolgt von den Millennials mit 40 Prozent, während ältere Jahrgänge deutlich seltener einen Arbeitgeberwechsel in Betracht ziehen.

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Als wichtigste Treiber für Wechselwünsche nennen Beschäftigte ein zu niedriges Gehalt, fehlende Aufstiegschancen sowie ein hohes Stresslevel. Gleichzeitig spielen Jobsicherheit, interessante Aufgaben und ein kollegiales Umfeld die größte Rolle für die Bindung an den aktuellen Arbeitgeber. Bei der Wahl eines neuen Jobs stehen langfristige Sicherheit, höheres Einkommen und gute Führung ganz oben auf der Wunschliste.

Xing-Arbeitsmarktexperte Julian Stahl sieht darin eine klare Reaktion auf die wirtschaftliche Lage: Beschäftigte unterschieden zunehmend zwischen der angespannten Gesamtsituation und ihrer persönlich als stabil wahrgenommenen Arbeitssituation. Die Forsa-Studie basiert auf einer Online-Befragung von mehr als 3.400 Erwerbstätigen und wird seit 2012 regelmäßig durchgeführt.

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